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Frauen KF: Gut gekämpft und doch verloren

von

Eva BrŸünn

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An der vierten Meisterschaftsrunde in Chur konnten die Frauen KF zum ersten Mal in dieser Saison vollzählig antreten. Als erstes stand das Zürcher-Oberländer-Derby gegen UHCevi Gossau auf dem Programm. Kaum war angepfiffen, zappelte der Ball bereits im Netz. Die Riders gegen «Goliath» Gossau in Führung? Ein ungewohntes Bild, an das man sich gewöhnen könnte. Es handelte sich aber leider nur um eine Momentaufnahme und kurz nach dem ersten Treffer konnte Gossau die Partie bereits auf 2:1 drehen. Dabei blieb es dann aber für lange Zeit, die Ritterinnen schlugen sich wacker und forderten den Gegnerinnen alles ab. Zwei Unachtsamkeiten kurz vor der Sirene führten dann allerdings zur 1:4-Hypothek zur Pause.

Was in der zweiten Halbzeit folgte, war ein offener Schlagabtausch und viel Spektakel. Gossau gelangen zuerst wieder zwei schnelle Tore. Die Riders liessen sich davon nicht unterkriegen und begannen ebenfalls zu skoren – beide Teams zwischenzeitlich auch mit vier Feldspielerinnen. So stand es am Ende 9:5 für den Favoriten. Zwar mussten sich die Ritterinnen einmal mehr geschlagen geben, aber es blieb die Erkenntnis, dass man in den Geschichtsbüchern schon weit zurückblättern muss, um ein Spiel zu finden, in welchem die Riders fünf oder mehr Treffer gegen Gossau erzielten (bis zum 6:13 am 18.12.2016 notabene).

In der zweiten Partie wartete Aufsteiger UHC Wolhusen. Die Entlebucherinnen waren keineswegs zu unterschätzen, dennoch sicherlich ein Gegner auf Augenhöhe. Demenstprechend waren zwei Punkte gefordert. Die Wolhuserinnen erwischten den besseren Start und gingen in Führung. Es folgte eine schnelle und hartumkämpfte erste Halbzeit, die mit 4:3 für die Gegnerinnen endete.

In der zweiten Halbzeit konnten die Riders zwischenzeitlich auf 5:5 gleichziehen, mussten aber den Wolhuserinnen in der Folge wieder zwei Treffer zugestehen und rannten daraufhin einmal mehr einem Rückstand nach. Als der Schiedsrichter eine Strafe pfiff, witterten die Ritterinnen ihre Chance und verkürzten mit vier gegen zwei Feldspielerinnen auf 6:7. In der Folge schaffte es Wolhusen aber, den Vorsprung über die Zeit zu bringen und die Ritterinnen mussten die zweite Niederlage des Tages einstecken.

An der nächsten Runde am 20. November steht nun noch die Partie gegen den zweiten Aufsteiger UHC Tigers Härkingen-Trimach auf dem Programm, bevor mit dem Spiel gegen die Hot Chilllis Rümlang-Regensdorf die Rückrunde beginnt. Obwohl die Riders eine Aufholjagd vom Tabellenende starten müssen, stimmt zuversichtlich, dass sie vier von ihren bisher sechs Niederlagen mit lediglich einem Tor Unterschied erlitten haben (und eine mit zwei Toren Differenz). Wird in den nächsten vier Wochen an den richtigen Schrauben justiert, dürften somit durchaus noch einige Punkte drin liegen.

Von Monika Reinhard