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Ein Punkt für die Damen KF

von

Pina Erni

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An der zweiten Meisterschaftsrunde in Sursee holen sich die Ritterinnen einen Punkt. Gegen die Aufsteigerinnen aus Sursee stotterte der Motor, während  die erfahrenen Damen von Floorball Albis den Zürcher Oberländerinnen ihre aktuellen Grenzen aufzeigten.

Die Riders starteten ein wenig unruhig ins Spiel gegen Aufsteiger Sursee. Doch hiess es für sie nach circa neun Minuten 2:0. Kurz danach schossen aber die Gegnerinnen gleich doppelt ein, zum 2:2. Der Pausenstand war dann aber zu Gunsten der Zürcher Oberländerinnen 3:2.

Die Ansage der Trainerinnen war klar, bei der Frau sein und dem Gegner keine Freiheiten mehr lassen. Bis zum 6:5 hatten die Ritterinnen die Aufsteigerinnen dann auch mehrheitlich im Griff. Die Pausenansage wurde jedoch unbefriedigend umgesetzt.

Der Wille der Gegnerinnen war deutlich zu sehen und sie fighteten um jeden Ball. Die Leistung der Riders rächte sich einige Minuten vor Spielende und Sursee ging zum ersten Mal mit 7:6 in Führung. Anschliessend nahmen die Ritterinnen ihr Timeout. Der Plan war: Goalie raus und in Überzahl den Ausgleich erzielen. 12 Sekunden vor Schluss kam die Erlösung, der Plan ging auf und die Zürcher Oberländerinnen glichen aus. Das Überzahlspiel und der eine Punkt waren die positiven Dinge, die die Riders aus diesem Match mitnehmen konnten.

Zwischen den beiden Spielen war die Devise: Kopf lüften, Energie tanken und im zweiten Spiel Vollgas geben.

Im zweiten Match wartete Floorball Albis und die Ritterinnen wussten, es würde ein schnelles und körperbetontes Spiel werden. Sie kämpften von Beginn an und starteten gut in die Partie. Durch das hohe Tempo und die direkten Pässe der Gegnerinnen, waren die Zürcher Obeländerinnen oft zu spät und daraus folgten viele Torchancen. Albis nutzte gleich vier dieser Chancen und nur dank der Riders-Torhüterin wurden die anderen Schüsse nicht eingenetzt. Auf der Gegenseite kamen die Ritterinnen so gut wie zu keiner Tormöglichkeit. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit kamen die Riders dann besser ins Spiel und zu einigen Torchancen, aber leider nicht zu einem Erfolg. Mit vier Toren Rückstand gings zum Pausentee.

Es galt den Schwung aus den letzten Minuten der Halbzeit mitzunehmen und in Tore umzumüntzen. Die Ritterinnen starteten besser in die zweite Halbzeit und schossen direkt ihr erstes Tor. Daraufhin kamen sie zu mehreren Chancen, welche durch gute Defensivarbeit von Albis zunichte gemacht wurden. Die Gegnerinnen schalteten keinen Gang runter und hielten das Tempo weiter hoch. Durch eine Leistungssteigerung der Riders gelang ihnen aber nur noch ein Tor zum Endresultat von 1:5.

Vefasserin: Michaela Hofstetter