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Die Damen KF müssen auf die „Ehrenrunde“

von

Pina Erni

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Die neunte und letzte Meisterschaftsrunde ist gespielt und dennoch warten noch mindestens zwei weitere Spiele auf die Damen KF. Meistens ist eine Saisonverlängerung Grund zur Freude. Für die Ritterinnen jedoch nicht. Sie haben auch am Sonntag keine Punkte geholt und müssen nun ihren Platz in der 1. Liga gegen einen Zweitligisten verteidigen.

Die Ausgangslage vor der letzten Meisterschaftsrunde war noch in Ordnung. Die Riders lagen mit zwei Punkten Vorsprung auf dem achten Tabellenrang. Sowohl auf die Ritterinnen als auch auf den Tabellenneunten Weinfelden warteten am letzten Spieltag Gegner aus der vorderen Tabellenhälfte.

Doch dann nahm das Verhängnis seinen Lauf: Weinfelden holte zwei Punkte gegen Leader Cevi Gossau. Die Ritterinnen wussten also bereits vor ihrem ersten Spiel, dass ihnen auf einen Schlag der Druck im Nacken sass.

In der ersten Partie des Tages warteten die Iron Marmots aus Davos auf die Zürcher Oberländerinnen. Und die Ritterinnen zeigten eine desolate Leistung. Kein Wunder lagen sie bei Spielmitte 2:6 zurück. Um das Spiel noch zu wenden, bestritten sie die zweite Spielhälfte wann immer möglich mit vier Feldspielerinnen. Aber auch damit wollte sich der Erfolg nicht einstellen. Verzweifelte Einzelleistungen brachten das Konzept dann völlig zum erliegen und so gewann Davos das Spiel mit 4:12.

Die zweite und letzte Chance hatten die Riders gegen das Team von Floorball Albis. Zum Glück hatten sich die Ritterinnen in der Zwischenzeit etwas gefasst und hielten zu Spielbeginn gut dagegen. Beim Stand von 2:2 zur Pause hatten die Riders ein Hoffnungsfünkchen gezündet. Auch die zweite Spielhälfte bestritten die Ritterinnen engagiert und machten Albis das Leben schwer. Doch bei den Riders schwanden die Kräfte leider schneller und so kamen die Gegnerinnen zu ihren Chancen, die sie auch nutzten. Albis brachte das letzte Fünkchen Hoffnung zum Erlöschen und gewann 3:5.

Die Riders konnten also auch den zweiten Matchball nicht verwerten  und weil sie im ersten Spiel zu viele Tore erhielten, schlossen sie den Tag und die 1.-Liga-Meisterschaft aufgrund des Torverhältnisses auf dem undankbaren neunten Tabellenrang ab. Deshalb müssen sich ihren Ligaerhalt nun gegen einen Zweitligisten erkämpfen. Es ist zu hoffen, dass sie in den Auf-/Abstiegsspielen Ende März besser mit dem Druck umgehen werden.

von Pina Erni