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Matchday in Mendrisio

von

Karin Fischer

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Bei Mondschein machten sich 18 motivierte, jedoch verschlafene Spielerinnen auf die lange Reise nach Mendrisio. Im Car herrschte die Ruhe vor dem Sturm. Nach dem Gotthard gab es eine kurze Pause. Die Spielerinnen reckten und streckten sich. Bei eisiger Kälte genossen wir Zopf, «Schoggistängeli» und Orangensaft. Mit vollem Magen ging unsere Carfahrt weiter in Richtung Süden. Im Car herrschte Stimmung des Erwachens. Nach drei Stunden waren wir am Ziel.

Unser erster Gegner war Chur. Wir dominierten die offensive Zone. Die wenigen Konterversuche von den Churer konnten wir blocken. Das erste Goal erzielten wir erst in der zwölften Minute. Dieses wurde von Steffanie Stauffacher, bei der Ausführung eines Freistosses, mit einem gekonnten Weitschuss, erzielt. Mit diesem Resultat gingen wir in die Pause. Mit Inputs der Trainer und mit frisch getankter Energie waren wir bereit für die zweite Hälfte des Matchs. Unser Ziel war «Goals, Goals, Goals», um unser bescheidenes Torverhältnis zu verbessern. Kurz nach der Pause erzielten wir das zweite Goal. Unsere Verteidigerin Fabia Bürge eroberte den Ball in unserer Defensive und zog voller Elan an den Gegnerinnen vorbei und erzielte somit das zweite Tor zu unseren Gunsten.  15 Minuten später traf erneut Steffanie Stauffacher das Goal. Durch ihren Ehrgeiz eroberte sie sich den Ball und schoss gezielt ins «Eggli». Das sechs gegen fünf der Churerinnen brachte weder ihnen noch uns etwas. Somit war das Endresultat 3-0 und wir konnten unseren Sieg feiern.

Beim zweiten Match trafen wir auf den Gastgeber Mendrisio. Nach wenigen Minuten erzielte bereits Esosa Osa den ersten Treffer. Sie sprintete über das ganze Feld und setzte all ihren Schwung in den Schuss. Das Spiel blieb ausgeglichen und wir konnten viele Bälle in der offensiven Zone zurück erkämpfen. Bis zur Pause konnte keine eigene Spielerin mehr ein Tor erzielen, der Gegner aber auch nicht. Vier Minuten nach der Pause erweiterte Delia Politano auf 2-0. Die Gegner hatten einen sehr starken Kampfgeist, somit erkämpften sie sich in den restlichen 16 Spielminuten noch zwei Tore. Auch wenn der Wille für weitere zwei Punkte gross war, mussten wir schlussendlich ein Unentschieden hinnehmen.

Mit drei Punkten machten wir uns am späten Nachmittag auf die lange Heimreise.