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Hoher Besuch im U21-Trainingsweekend

von

Karin Fischer

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Am Samstag, 31.8.2019 um 9:30 Uhr trafen 16 schwer beladene U21-Juniorinnen in der Militärhalle ein. Dort begann auch gleich die erste Trainingseinheit mit einlaufen, ein bisschen Koordination und dann ab aufs Feld. Wir bekamen Taktikinputs und studierten Freistösse und wie sie zu verteidigen sind, ein. Am Mittag war die erste Trainingseinheit beendet. Danach stand das Einkleiden der Neulinge an. Windel und «Nuggi» standen ihnen ausgezeichnet. Auch unser neue Trainer Yannick Lanzini oder einfach «Lenz» musste dran glauben. Nach etwas Protest stand auch er mit langem, lockigem, blondem Haar und Morgenmantel vor uns. So war er die perfekte Mami für unsere Babys. Nach der Stärkung mit dem mitgebrachten Lunch fuhren wir mit dem Auto ins schöne Bündnerland. Im «Hotel Grüsch» angekommen bezogen wir unsere Zimmer und machten etwas Sightseeing auf dem Hotelgelände. Andere nutzten die Zeit und schliefen ein bisschen vor.
Nach der Freizeit stand das Teambuilding an. Gemeinsam definierten wir, was unser Team ist. Begriffe wie Disziplin, all 4 one, Vertrauen und Familie wurden notiert. Das nächste Thema war die Wahl des Captains, doch wie soll ein Captain sein? Die Antworten waren loyal, Vermittler zwischen Trainer und Spieler und noch vieles mehr. Eine weitere, eher schwierigere Aufgabe war es, den «Ämtliplan» zu erstellen, aber als Team haben wir auch diese Aufgabe mit Bravour gemeistert.

Beim Abendessen im Restaurant des Hotels wurden wir mit einem Salat, einem köstlichen Hauptgang und einem darauffolgenden Coup Danmark verpflegt. Frisch gestärkt ging es zum Abendprogramm: Die Taufe. Unsere Babys werden nachvorne gebeten. Sie mussten mit elegantem Hüftschwung eine Karotte, die um ihre Hüfte gebunden war, in ihr Mund schwingen und dann einen Biss davon nehmen. Herzliche Gratulation an Laura, die es als erste und einzige einen Biss von der Karotte nehmen konnte. Anschliessend liessen wir den Abend mit verschiedenen Gesellschaftsspielen wie zum Beispiel «Werwölfle» oder Ligretto und «Arschlöchle» ausklingen. Danach gingen wir ins Bett und tankten Energie für den nächsten Tag.

Was gibt es Schöneres als einen Sonntagsspaziergang am frühen Morgen im schönen Graubünden. Wir liefen ein Stück dem Rhein entlang und genossen das wunderschöne Bergpanorama. 8:00 Uhr: Endlich Frühstück. Wir plündern das Buffet. Mit Gipfeli, Eier, Müesli hatte es für jeden etwas dabei. Nach dem Zusammenpacken fuhren wir zum nächsten Ziel und zwar die Sporthalle Vial in Domat/ Ems. In schönstem Wetter wurde uns Taktik und Theorie vermittelt. Doch mitten drin wurden wir unterbrochen. Der Schweizer Freestyle-Skier Andri Ragettli stattete uns ein Besuch ab. Zuerst verhielten wir uns alle etwas schüchtern und es war ungewöhnlich ruhig, doch die Stille hielt nicht lange an. Wir bekamen Autogramme, machten Fotos und durften Fragen stellen. Er gab uns einige wertvolle Tipps auf den Weg.

Auf dem Plan stand Api’s Pasta Künste, also Zeit für das Mittagessen. 12:00 – 14:00 Uhr hatten wir Hallentraining. Da konnten wir das vorher in der Theorie Gelernte direkt im Praktischen anwenden. Danach blieb eine kurze Zeit zum Regenerieren, bevor das erste Testspiel der Saison begann. Einige nutzen die Zeit und arbeiteten für die Schule, andere machten ein Mittagsschläfchen und nochmals andere schauten den Herren beim Trainieren zu, um vielleicht das ein oder andere «Schnittchen» zu finden.
Nach der Pause führten wir das Matcheinlaufen und Goalie einschiessen durch. Wir waren bereit! Das Spiel gegen das 1. Liga Team von Piranha Academy begann um 16:30 Uhr. Im Spiel gelingt es uns einfach keine Tore zu erzielen. So fällt auch das Endergebnis zugunsten der Piranhas aus. Auch wenn wir nicht gewonnen haben war dieses Spiel von unserer Seite her ein gutes Spiel, aus dem wir viel Wichtiges gelernt haben und somit war es eine top Vorbereitung für die Saison. Das Penaltyschiessen am Schluss konnten wir mit kreativen Schüssen für uns entscheiden.

Erschöpft vom Wochenende, aber mit guten Erinnerungen kehrten wir zurück ins Zürcher Oberland.