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Cupträume des Herren KF-Teams

von

Vibeke Rasmussen Elmiger

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Als 4. Ligist ist es immer eine willkommene Abwechslung zum Liga-Alltag, wenn im Sommer der Cup ansteht. Mit etwas Losglück kann man die ersten Runden überstehen und vielleicht vom Final in Bern träumen… 😉

Dieser Traum schien, zumindest auf Papier, schon früh zu platzen. Die Glücksfee zog mit dem UHC Wild Pigs einen starken 3. Ligisten aus dem Topf.

Nun denn, auf in den Kampf!

Mit 3 ausgeglichenen Blöcken starteten die Riders konzentriert und lauffreudig. Die ersten 5 Minuten waren ein auf und ab, bevor dann der Favorit aus dem Wyland mit 0:1 in Führung ging.

Die Ritter, weiterhin konzentriert und engagiert, glichen nach knapp 10 Minuten durch Herrera zum 1:1 aus. Das Spiel weiterhin ziemlich ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Wild Pigs.

Es folgte die fatale 15. Minute, in welcher die Gäste in 32 Sekunden 3x trafen – 1:4.

Das Heimteam gab aber nicht auf und verkürzte bis zur ersten Pause noch zum 3:4 (Lienhard & Rohner)

Nach dem Pausentee (genannt Isostar, Powerade und dergleichen) folgte ein weiterer Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. Die Wild Pigs nutzten ihre Möglichkeiten etwas besser und führten nach 30 Minuten mit 3:6.

Die Wyländer wechselten danach den Torhüter und übten sich in Resultatverwaltung. Dem Heimteam gefiel dies überhaupt nicht und deckte den neuen Keeper mit vielen Abschlüssen ein.

Getreu dem Motto «gib dem Ball eine Chance», kämpfte sich Rüti mit 3 Toren (Jakob, Schweizer und Wittwer) vor der Pause zum 6:6 Ausgleich…

…um gleich nach dem Wiederanpfiff in Überzahl zum ersten Mal in Führung zu gehen – das 7:6 erzielte wiederum Jakob.

Nun war die Riders plötzlich nur noch 19 Minuten von der grossen Überraschung entfernt!

Die Wild Pigs kämpften sich aber wieder ins Spiel zurück und drehten bis zur 51. Minute das Skore – 7:8.

Die Hausherren dachten aber nicht ans Aufgeben und kamen 6 Minuten vor Schluss durch Lienhard tatsächlich zum verdienten 8:8 Ausgleich.

Danach war die Luft leider draussen – 2 weitere Tore für die Gäste, ein weiteres ins leere Tor, besiegelten das (leider zu erwartende) Cup-Aus für die Riders.

Trotzdem, die Liga-Abwechslung hat stattgefunden und der scheinbar übermächtige Gegner wurde bis zum Schluss stark gefordert.

Mit etwas mehr Glück wäre die Überraschung, und der Traum vom Cup-Final, möglich gewesen.

Wir versuchen’s nächstes Jahr wieder!

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