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Zwei wichtige Punkte für die Damen KF

von

Pina Erni

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In der zweitletzten Runde zeigen die Damen KF grossen Kampfgeist und liefern sich ein ansehnliches Duell mit Cevi Gossau, welches jedoch nicht mit Zählbahrem belohnt wird. Gegen die Hot Chilis aus Rümlang sichern sie sich dann aber in der zweiten Partie des Tages zwei wichtige Punkte im Kampf gegen die Abstiegsplayoffs.

Das Schlussprogramm der Floorball Riders hat es in sich: In den letzten zwei Runden treten sie ausschliesslich gegen Teams aus den Tabellenrängen 1-4 an. Und das ausgerechnet nachdem sie sich vor zwei Wochen etwas unglücklich auf den zweitletzten Rang manövriert hatten, was gleichbedeutend mit einem Platz in den Abstiegsplayoffs ist.

Punkte sind somit gefordert. Egal ob David gegen Goliath oder die Floorball Riders gegen Cevi Gossau (Leader) oder die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf (4. vor der gestrigen Runde) antritt. Im Zürcher Oberländer Derby war die Hürde dann aber doch etwas zu hoch, obwohl die Riders eine ausgezeichnete Teamleistung an den Tag legten und die Favoritinnen mehr als nur zu fordern vermochten. Doch ganz nach der altbekannten Unihockey-Weisheit «Wer sie nicht macht, bekommt sie» ging das Duell schliesslich mit 1:6 an Gossau.

Die Ritterinnen hatten sich aber auf hohem Niveau warmgespielt – was ihre nächsten Gegnerinnen zu merken bekommen sollten. Von Beginn weg nahmen die Riders das Spiel in die Hand, was auch mit Toren belohnt wurde. Bis zur Pause erspielten sie sich gegen die Hot Chilis einen komfortablen 4:0-Vorsprung. Diesen galt es in der zweiten Halbzeit gekonnt zu verwalten und bis zum Schlusspiff über die Runden zu bringen – was auch gelang. Am Ende hiess es 6:1 für die Zürcher Oberländerinnen und es gab zwei sehr wichtige Punkte auf ihr Konto. Dank diesen befinden sie sich vor der letzten Runde am 1. März wieder auf dem 8. Rang, was gleichbedeutend mit dem sicheren Ligaerhalt wäre. Der Vorsprung auf das neuntklassierte Weinfelden beträgt allerdings nur zwei Zähler. Es bleibt also spannend – doch die Riders haben es in der eigenen Hand. Wenn auch mit Floorball Albis (2.) und Davos-Klosters (3.) noch einmal zwei Goliaths warten.

Von Monika Reinhard