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Rücktritt von Fabienne Thoma

von

Vibeke Rasmussen Elmiger

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Mit Fabi Thoma beendet eine weitere langjährige Teamstütze ihre Nationalliga-Karriere.  

13 Saisons spielte Fabi in der Nationalliga für die Riders, fünf in der NLB und acht in der NLA. Während all den Jahren entwickelte sich Fabi zu einer festen Grösse der Riders, sie war polyvalent einsetzbar und führte die Ritterinnen auch als Captain an.

Wie Pascale Pfister gehörte auch Fabienne Thoma zu den wenigen Spielerinnen, die schon vor dem damaligen Abstieg in die NLB für die Riders in der höchsten Spielklasse spielten und dem Verein stets treu erhalten blieb. Als Captain in der Aufstiegssaison plagte sie eine längere Verletzung, nichts desto trotz, kämpfte sie sich nochmals zurück um dem Team zu helfen.

Mit dem Aufstieg bestritt ein Grossteil der Mannschaft die erste NLA-Saison überhaupt, umso wichtiger waren die wenigen Teamstützen und Routiniers, welche diese Erfahrungen bereits mitbrachten. Nun, wo alle die ersten NLA-Spiele in ihren Rucksack packen konnten, beendet Fabienne Thoma ihre Nationalliga-Karriere und macht Platz für die nächste Generation.   

Fabi entwickelte sich während ihrer Zeit bei den Riders zur Führungsspielerin auf und neben dem Feld und stellte sich stets in den Dienst der Mannschaft. Wir dürfen gespannt sein, welche Spielerinnen in ihre Fussstapfen treten werden und welchen Einfluss Fabi, vielleicht bei zukünftigen Nachwuchstalenten haben wird.

Kurzinterview mit Fabienne:

Fabi, nach 13 Jahren Nationalliga ist auch bei dir Schluss. Was war dein Ansporn doch so viele Jahre Unihockey auf diesem Niveau zu spielen?
Fabienne: Einerseits war das sicher der Ehrgeiz mich immer weiter zu entwickeln und besser zu werden sowie auch die Herausforderung mit dem Team auf dem Feld etwas zu erreichen und Erfolge zu feiern. Andererseits haben mich aber auch die Freundschaften und das Teamleben so lange ausharren lassen 😊. Und nicht zuletzt natürlich die Freude am Sport.

Du hattest während deiner aktiven Zeit Mitspielerinnen aus der ganzen Welt kennengelernt und warst selbst während eines Studienaustausches in Australien am Unihockeyspielen. Was nimmst du aus diesen internationalen Kontakten mit? Gibt es eine ganz spezielle Erinnerung?
Fabienne: Aus gewissen Kontakten haben sich sehr gute Freundschaften entwickelt, dafür bin ich sehr dankbar. Generell fand ich es aber interessant den Stellenwert von Unihockey in den verschiedenen Nationen sowie auch die Unterschiede im Spiel-Fokus und der Trainingsgestaltung zu sehen und mitzuerleben. Die internationalen Spielerinnen sind meist für vieles zu haben und daher auch bei jedem Fest an vorderster Front dabei.😉 Viele lustige Erinnerungen gibt es da aus der Zeit als der Verein für diese Spielerinnen noch eine Wohnung in Zürich unterhielt. Während den spielfreien Wochenenden hausierte dort jeweils das ganze Team.

Der Entscheid zum Rücktritt fiel dir nicht leicht und du hast dich nun wie Päsce und Katja vor leeren Rängen ohne Zuschauer verabschiedet. Willst du ihnen noch was mitteilen?
Fabienne: Dieser Entscheid fiel mir wirklich alles andere als leicht. Gerne bedanke ich mich aber auf diesem Weg für die lautstarke Unterstützung die wir vor Corona noch geniessen durften. Es war eindrücklich und schön zu erfahren, wie vor allem der vereinsinterne Support stetig zugenommen hat. Das Interesse und die Freude welche uns die Vereinsmitglieder und deren Familien an unseren Spielen zeigten, war wirklich gross. Ich hoffe, dass dies bald wieder möglich sein wird. Diese tolle Stimmung kann einiges bewirken und hat definitiv gefehlt letzte Saison.

Auch du wirst dem Verein glücklicherweise erhalten bleiben und das Amt der Juniorinnen-Obfrau übernehmen. Was gibst du jungen Spieler:innen mit auf den Weg?
Fabienne: Zum einen haben wir bei den Riders sicher das Privileg in einem sehr gut funktionierenden Verein unser Hobby auszuüben. Das bietet eine sehr solide Grundlage und sollte nicht als selbstverständlich erachten werden. Um die persönlichen, sportlichen Ziele zu verfolgen, darf jedoch die nötige Eigeninitiative und der Wille sich kontinuierlich zu verbessern nicht fehlen. Ab und zu muss man auch etwas zurückstecken können um vorwärts zu kommen. Der Teamgedanke ist meiner Meinung nach ebenfalls essentiel, da Unihockeyspieler keine Einzelsportler sind und nur mit dem Team als Ganzes etwas erreicht werden kann. Last but not least natürlich eine grosse Portion Spass und Freude am Unihockey.🙂

Die Riders bedanken sich bei dir, Fabi, für deinen grossartigen Einsatz und die vielen gemeinsamen Jahre, all die Emotionen und unvergesslichen Momente während dieser Zeit. Für deine Zukunft, sowie für dein neues Ämtli bei uns, wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg.


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