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Riders stehen im Playoff-Final

von

Nadine Stadelmann

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Die Riders entscheiden die Halbfinal-Serie gegen den UHC Waldkirch St. Gallen auf dem schnellstmöglichen Weg mit 2:0 Siegen für sich und ziehen verdient in den Playoff-Final ein.

Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams vergangene Woche waren beide Seiten in den Startminuten um ein kontrolliertes Spiel bemüht. Bereits nach drei Spielminuten war es jedoch um die Kontrolle geschehen. Nach einer Unordnung im Riders-Strafraum traf WaSa zum 1:0 Führungstreffer. Dieser Treffer schien die Ritterinnen zu verunsichern. Sie agierten in der Folge hektisch und verloren dadurch viele Bälle im Spielaufbau. Dass in der achten Spielminute trotzdem der Ausgleich viel, lag an der Aufmerksamkeit von Laaksonen. Sie konnte nach einem Fehler im Spielaufbau von WaSa am schnellsten reagieren und netzte zum 1:1 ein. Jedoch konnte auch der Ausgleich keine Ruhe und Struktur in das Spiel der Ritterinnen bringen. Bis zum Pausentee fanden sie kein Rezept gegen die gut formierte Defensive von St. Gallen.

Die ersten zehn Minuten des Mitteldrittels gestalteten sich gleich wie im Drittel zuvor. WaSa konnte die Ritterinnen immer wieder erfolgreich im Spielaufbau stören, wusste aber in der Folge oftmals auch nichts mit dem gewonnen Ball anzufangen. Ab der Spielhälfte begannen die Riders langsam aber sicher das Spielgeschehen an sich zu reissen. Diesen Aufwand belohnte Faisst mit dem 1:2 nach einem erfolgreich abgefangen Ball der St. Gallerinnen. Kurz vor der Pause bot sich den Ritterinnen die Gelegenheit, nach einer Strafe gegen WaSa, die Führung auf zwei Tore auszubauen. Trotz einem gut funktionierenden Powerplay wollte der Ball nicht ins Tor und so ging es mit einer äusserts knappen Führung in die zweite Pause.

Auf das dritte Drittel hin wirbelte das Trainerteam die Linien durcheinander. Diese Umstellung zeigte umgehend seine Wirkung. Pfister traf eine Minute nach Wiederanpfiff mit einem Distanzschuss zum längst verdienten 3:1 und machte sich so gleich selbst noch ein Geburtstagsgeschenk. Im Anschluss übernahmen die Ritterinnen endgültig das Spieldiktat und schnürten WaSa richtiggehend in der eigenen Platzhälfte ein. WaSa wusste sich aber mit fortschreitender Spieldauer immer besser wieder aus der Umklammerung zu lösen und so entwickelte sich ein packender Kampf um jeden Ball. Als letzte Konsequenz ersetzte WaSa, wie bereits im ersten Spiel der Serie, fünf Minuten vor dem Ende ihre Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin. Kaum hatte die Torhüterin ihr Tor verlassen, traf WaSa mit einem abgelenkten Schuss zum 2:3 und brachte nochmals Spannung in die Halle. Laaksonen erlöste aber zwei Minuten vor Schluss die zahlreich mitgereisten Fans nach einem schnörkellos vorgetragenen Konter mit dem Treffer zum 2:4. Den Schlusspunkt in dieser Partie und Serie setzte dann noch Timonen in der 60. Spielminute mit dem 2:5.

Die Ritterinnen stehen dank diesem Sweep in der Serie im Playoff-Final und spielen ab dem nächsten Wochenende gegen Appenzell um den NLB-Titel.

 

UHC Waldkirch St.Gallen – FB Riders DBR 5:2 (1:1, 0:1, 1:3)
Sporthalle Tal der Demut, St.Gallen. 155 Zuschauer. SR Hiltbrunner/Hiltbrunner

Tore: 3. J. L. Eschbach (A. Schaller) 1:0, 8. A. Laaksonen 1:1, 37. A. Faisst (M. Jablonowska) 1:2, 41. P. Pfister (I. Autio) 1:3, 56. L. Resegatti (I. Bernhardsgrütter) 2:3, 58. A. Laaksonen (K. Timmel) 2:4, 60. J. Timonen (A. Laaksonen) 2:5.

Strafen: 1x zwei Minuten UHC Waldkirch St.Gallen 0x zwei Minuten FB Riders DBR

FB Riders: Christa Brünn (Svenja Schöni), Fabienne Riner, Melanie Klöti, Lisa Devenoge, Katja Timmel, Sarah Altwegg, Pascale Pfister, Iina Autio, Malgorzata Jablonowska, Aino-Maija Laaksonen, Jenni Timonen, Iris Brünn, Annina Faisst, Rahel Wichert, Anja Werz, Melanie Rüegg, Sabrina Hausheer, Sarina Hutter, Jasmin Bühler, Nadine Stadelmann (Verletzt: Fabienne Thoma)

 

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