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Niederlage im Derby

von

Manuel Lieberherr

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In der Elbahalle trafen sich die beiden Tabellennachbarn zum ersten Spiel im neuen Jahr zum wegweisenden Derby. Ausgeruht und voll motiviert wollte man an die Leistung des ersten Saisonvergleiches anknüpfen.

Beide Teams starteten mit drei Linien in das Spiel. Die ersten Minuten waren geprägt von einem ruhigen Aufbau und vorsichtigem Abwarten. Während die Riders mit vorsichtigen Aktionen versuchten vor das gegnerische Tor zu kommen, überraschten die Laupnerinnen immer wieder mit gefährlichen und schnellen vorgetragenen Gegenstössen. In der neunten Spielminute konnten die Gastgeberinnen das Skore eröffnen. Kurz vor der Pause, nach einem missglückten Spielaufbau, reagierten die Laupnerinnen erneut schneller und zielstrebiger und konnten so 30 Sekunden vor der Pausensirene zum 2:0 einnetzen.

Im zweiten Drittel agierten die Riders neu mit zwei Linien, mit der Idee, mehr Druck und Stabilität in die eigenen Spielzüge einzubringen. Vermehrt drückte man die Laupnerinnen in die eigenen Verteidigungszone, jedoch immer noch ohne zwingende Tormöglichkeiten. Gerade als man das Spiel unter Kontrolle hatte, nutzen die Gegnerinnen mit einem schnell vorgetragenen Angriff die freien Räume in der Riders Verteidigung aus und erhöhten auf 3:0, dies in der 28 Minute. Praktisch mit einem identischen Spielzug musste nur sechs Minuten später auch das 4:0 notiert werden. Mit dem anschliessenden Timeout sollte Ruhe und Mut nochmals in den Vordergrund gerückt werden und prompt erzielte S. Gmür auf Zuspiel von A. Bachrata den wichtigen Anschlusstreffer in der 38 Spielminute. Ohne weiteren Gegentreffer und mit dem 4:1 ging es in die letzte Pause.

Drei Tore in einem Drittel aufzuholen, das wissen die Riders aus eigener Erfahrung, ist möglich. So waren auch die zahlreichen Riders Fans immer noch guten Mutes und unterstützen die Spielerinnen vom nahen Spielfeldrand aus. Leider kam es anders: in der 43 Spielminute waren die schnellen und hungrigeren Laupnerinnen einmal mehr clever und umspielten die Abwehrreihe mit einfachen Querpässen. Es dauerte aber nur 2 Minuten und ein erfolgreiches Zusammenspiel später, als V. Loudova schnell H. Polakova lancierte und diese mit einer sehenswerten Aktion den zweiten Treffer für die Gäste markierte. Leider blieb es bei diesen zwei Riders-Toren. Laupen setzte noch zwei weitere Tore in die Maschen der Riders und so wurde dieses wichtige Spiel schlussendlich mit 2:7 verloren. Fazit: Die Laupnerinnen mit Ihrem schnellen und mutigen Umschaltspiel kriegte man während der gesamten Spielzeit nie richtig unter Kontrolle und so konnten die eigenen Fähigkeiten leider nur sehr selten ausgespielt werden.

 

UHC Laupen ZH – FB Riders DBR 7:2 (2:0, 2:1, 3:1)

Sporthalle Elba, Wald ZH. 149 Zuschauer. SR Siegfried/Sprecher.

Tore: 9. H. Lackova (Y. Hofmann) 1:0. 20. Y. Hofmann 2:0. 28. H. Lackova (V. Kapp) 3:0. 34. V. Kapp (Y. Hofmann) 4:0. 38. S. Gmür (A. Bachrata) 4:1. 43. A. Ankudinova (T. Fritschi) 5:1. 45. H. Poláková (V. Loudová) 5:2. 50. V. Manser (A. Eisenbart) 6:2. 52. T. Fritschi (M. Schaffer) 7:2.

Strafen: keine Strafen. keine Strafen.

FB Riders: Svenja Schöni (Alina Räuftlin), Linda Rüegg, Jessica Smeds, Erina Domfeld, Malgorzata Jablonowska, Deborah Wagner, Melanie Klöti, Anja Werz, Jasmin Bühler, Anna Bachrata, Sabrina Gmür, Annina Faisst, Sarina Hutter, Michelle Schär, Iris Brünn, Veronika Loudová, Rahel Wichert, Lisa Devenoge, Hana Polakova

Abwesend: Anja Heitzmann, Simone Adank, Nubya Schir

 

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