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Neujahrsvorsatz umgesetzt

von

Ramon Trachsel

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Wie ein Sack Flöhe zu bändigen scheiterte der Versuch des Trainers, das vergangene Spiel zu analysieren. In der Garderobe herrschte viel zu viel Trubel, zu gross war die Freude über die geholten 4 Punkte des heutigen Tages.

Doch wie kam es dazu? Die Zeilen zum Samstag:

Treffpunkt war um 12:30 vor dem Roosriet. Das nächste Abenteuer der jungen Ritter hiess also HEIMRUNDE.

Die Vorbereitung lief dann dementsprechend nicht sehr konzentriert ab, zu Nervös war man, vor eigenem Publikum aufzutreten. Das Einschwören und Einstimmen in der Garderobe war dann wieder sehenswerter.

Der erste Match gegen Cevi Gossau ist schnell erzählt. Man liess sich einmal mehr vom langsamen Spielaufbau des Gegner anstecken, und verfiel dabei selbst in so etwas wie Trance. Vorsichtig und Tapsig wie Fohlen bewegten sich die Junioren über den Platz. Nur der regelmässige Blick zur Resultatanzeige verriet, dass hier tatsächlich ein Unihockeyspiel in gang war. Denn anders als es das Spiel erwarten liess schraubte sich der Score kontinuierlich nach oben. 10:2 hiess es zur Pause. In der Pause wurde nochmals ermuntert, einen gang höher zu schalten, um sich nicht plötzlich im Rückwärtsgang wiederzufinden. Dieser Bitte wurde mehr schlecht als recht entsprochen, und so verwundert es nicht, dass die zweite Hälfte nur noch vier Tore für die Riders zu bieten hatte, und deren 3 für den Gegner. Das Endresultat war also 14:5.

In der Garderobe war es nach diesem Match gespenstisch Ruhig. Alle wussten, dass das gezeigte nicht den eigenen Ansprüchen genügte.

Nunja, eine Chance hatte man ja noch, den Zahlreich anwesenden Eltern und Fans zu Zeigen, dass es besser geht.

Die Vorbereitung und das Einstimmen auf das zweite Spiel hatten eine ganz andere Stimmung. In allen Köpfen schien sich der Gedanke: „Jetzt erst Recht“ Breit zu machen.

Der Gegner in diesem Aufeinandertreffen waren die Lokomotiven aus Stäfa. Die Startphase war ein ständiges Hin und Her, es gab Torchancen und Abschlüsse auf beiden Seiten. Auch der Spielstand war ausgeglichen, zur Pause stand es 4:4. Nach einigen Tipps, wie das Offensiv-Spiel des Gegner gestört werden konnte ging es in die zweite Hälfte.

In dieser wurden die Kombinationen noch ein bischen flüssiger, die Schüsse noch ein wenig schärfer und die Pässe ein quäntchen präziser. Diese Dinge reichten schon, um Tor um Tor davonzuziehen. Die Riders rockten und rollten wieder über den Platz, es war eine wahre freude zuzuschauen. Mit Leichtigkeit und Spielwitz kombinierte man sich mal für mal vors gegnerische Tor. Das eigene wurde durch die taktische Umstellung kurzerhand zur Sperrzone erklärt. Doch der Genuss wurde von der Schlusssirene Jäh unterbrochen.

11:4 hiess das doch noch klare Schlussresultat.

Nach der überzeugenden Leistung liess man es sich nicht nehmen, sich von den Anwesenden Fans feiern zu lassen. Auch nach dieser Runde darf man sich bei den Junioren C2 nicht über mangelnde Kuchen-produktion beklagen.

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