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Leistungssteigerung in Winterthur nicht belohnt

von

Nadine Stadelmann

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Einen Tag nach der ärgerlichen Niederlage in Zug hatten die Riders die Chance auf Wiedergutmachung. Im bereits letzten Spiel vor der Challenge Round trafen die Riders auswärts in Winterthur auf die Red Ants.

Die Riders starteten deutlich konzentrierter und disziplinierter in die Partie als einen Tag zuvor. Beide Teams spielten mit hohem Tempo und so entwickelte sich ein Hin und Her mit besten Chancen auf beiden Seiten. Die Ritterinnen standen im Vergleich zu gestern defensiv kompakter und wussten immer wieder mit gefährlichen Kontern zu gefallen. Zur Mitte des ersten Drittels fassten die Riders ihre erste von vier kleinen Strafen an diesem Abend. Dank einem solidarischen Boxplay konnte die Strafe jedoch ohne Schaden überstanden werden. Winterthur übernahm nun etwas das Spieldiktat und kam folgerichtig nach einem schönen Direktspiel zum 1:0 Führungstreffer. Auf diesen Rückschlag wussten die Riders in Form von Resegatti nur eine Minute später eine Antwort zu finden. Nach einem Konter behielt sie vor dem Tor die Ruhe und traf zum Ausgleich, was auch zugleich das Pausenresultat bedeutete.

Der Start ins Mitteldrittel verlief denkbar schlecht für die Riders. Kurz nach Wiederanpfiff gelang dem Heimteam der erneute Führungstreffer und nur eine Minute später fand ein abgelenkter Schuss den Weg ins Gehäuse der Riders zur 3:1 Führung. Die Ritterinnen blieben aber auch nach diesen beiden Toren im Spiel und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Nach einem erfolglos verstrichenen Powerplay der Riders gelang vier Minuten vor der Pause der langersehnte Anschlusstreffer. Jablonowska verwertete ihren eigenen Abpraller nach einem direkt vorgetragenen Konter. Danach vielen beide Teams bis zur Pause vor allem durch intensiv geführte Zweikämpfe auf.

Der Beginn des letzten Drittels ähnelte dem ersten Drittel. Das Spielgeschehen war weitestgehend ausgeglichen und die Riders spielten ihr aufsässiges Spiel. Die inzwischen bereits dritte Strafe gegen die Riders war die berühmte eine Strafe zu viel. Winterthur konnte wieder den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Es kam jedoch noch schlimmer für die Gäste. Dem Heimteam gelang kurz nach dem Bully ein weiterer Treffer zum 5:2. Zehn Minuten vor Spielende bot sich den Riders im zweiten Powerplay des Abends die Chance auf den Anschlusstreffer. Kurz vor dem Ablauf der Strafe traf Resegatti zum 5:3. Die Riders wollten nun unbedingt den Ausgleich erzwingen. Das Aufbäumen der Gäste wurde zwei Minuten vor dem Ende mit einer Strafe jäh gebremst. Die am heutigen Abend stark aufspielende Räuftlin wurde im Anschluss durch eine fünfte Feldspielerin ersetzt. Trotz bester Chancen landete der Ball schlussendlich im verwaisten Tor der Ritterinnen zum 6:3 Endstand.

 

R.A. Rychenberg Winterthur – FB Riders DBR 6:3 (1:1, 2:1, 3:1)
Oberseen, Winterthur. 0 Zuschauer. SR Rampoldi / Crivelli.

Tore: 14. Smeds (Krausz) 1:0. 15. L. Resegatti (Brünn) 1:1. 22. Wieland (Plaskova) 2:1. 23. Rüegger (Krähenbühl) 3:1. 36. Jablonowska (Eschbach) 3:2. 46. Kuhn (Wieland) 4:2. 47. Kuhn (Konickova) 5:2. 51. L. Resegatti (Mandatova) 5:3. 60. (59:56) Konickova 6:3.

Strafen: 2x 2min Red Ants Winterthur, 4x 2min FB Riders DBR

FB Riders: Alina Räuftlin (Svenja Schöni), Fabienne Thoma, Melanie Klöti, Jasmin Bühler, Nadine Stadelmann, Katja Timmel, Lisa Devenoge, Malgorzata Jablonowska, Pascale Pfister, Anja Werz, Melanie Rüegg, Annina Faisst, Sarina Hutter, Iris Brünn, Petra Mandatova, Rahel Wichert, Fabia Bürge, Anja Heitzmann, Lara Eschbach, Livia Resegatti, Damaris Sager.

Bemerkungen: FB Riders DBR ohne Autio (krank) und Bachrata (verletzt).

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