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Krimi in Rüti!

von

Emanuel Armbruster

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Die zwei Heimspiele der Junioren D2

Was für eine Show! Was für eine Stimmung! Was für ein Tag!

Aber fangen wir doch von vorne an.

Früh morgens um 9:00 traf man sich in der Roosriet-Halle in Rüti. Alle waren top motiviert. Man wollte vor heimischem Publikum eine top Leistung zeigen. Schliesslich wollte man beweisen, dass auch die Junioren vom D2 Unihockey spielen können. Auf diese zwei Heimspiele hatten sie sich intensiv vorbereitet. Die letzten zwei Trainings waren so diszipliniert wie noch nie. Jeder wollte an diesem Samstag sein Bestes zeigen um den Eltern, Grosseltern, Tanten und Onkeln zu beweisen, dass auch das D2 siegen kann.

Im ersten Spiel wartete der UHC Pfannenstiel Egg l auf die Ritter. Laut Papier war es eine klare Sache. Die Egger haben bisher erst einmal verloren. Doch wir wussten, dass wir mit einer guten Leistung die Sensation schaffen könnten. Die Ritter waren von der ersten Minute an bereit! Nach nur wenigen Minuten gelang Robin Hickel das Tor zum 1:0 für die Riders. Auch der zweite Block kam gleich ins Spiel. Nach einem Traumtor von David Kuster gingen die Riders mit 2:0 in Führung. Leider war dies zugleich der Weckruf für die Egger. Die Egger schafften den Ausgleich zum 2:2. Doch die Riders machten mächtig Druck. Unter Anfeuerungsrufen der eigenen Fans gingen die Riders wieder mit 3:2 in Führung. Was danach folgte ist schnell erzählt, die Egger fanden zu ihrer „normalen“ Stärke zurück und lagen zur Pause mit 3:5 vorne.

In der Pause waren wir uns sicher, diese Egger waren heute zu packen. Voll motiviert ging man in die zweite Hälfte. Leider waren wir konditionell den Eggern unterlegen. Die Luft bei den Riders war draussen.  Am Ende stand es 5:14 für die Egger.  Trotzdem muss man auf diese Leistung stolz sein. Wir sind nicht untergegangen, wir verloren mit erhobenem Haupt. Es war eine gute Vorstellung vor heimischem Publikum.

Fazit vom Trainer: Es war eine tolle Vorstellung. Die Kondition war am Ende der ausschlaggebende Punkt. Wir werden weiter Trainieren und an der Kondition arbeiten.

„Erfolg ist nicht etwas, das einfach passiert – Erfolg wird erlernt, Erfolg wird trainiert.“
George Halas (ehem. American-Football-Spieler)

 

Und nun zum eigentlichen Krimi von Rüti

Mit dem UHCevi Gossau l wartete der zweite Gegner auf die Riders. Die Gossauer musste man schwächer einschätzen als die Egger vom Pfannenstiel. Nach der super Leistung im ersten Spiel, wussten wir, dass wir die Gossauer schlagen könnten. Wir brauchten nochmals eine konzentrierte Leistung. Die erste Halbzeit war ein richtiger Showdown! Chancen auf beiden Seiten aber auch zwei extrem starke Goalis. Kevin Kaiser, der Torhüter der Riders, war in absoluter Topform! So stand es zur Pause 0:1 für die Gossauer. Damit waren die Riders allerdings sehr schlecht bedient, denn eigentlich hätten die Riders klar in Führung gehen müssen. Die zweite Hälfte begann mit einem Traumtor von David Kuster! 1:1 die Riders waren da! Danach folgte ein regelrechter Schlagabtausch. 1:2, 2:2, 2:3, 3:3. Nach dem 3:3 verloren wir für einen kurzen Augenblick unsere Konzentration. Die Gossauer konnten diesen Moment nutzen und gingen mit 3:5 in Führung. Doch wer glaubte, dass die Riders nun geschlagen waren, der irrte sich. Die Riders fanden zu ihrer Konzentration zurück. Robin Hickel brachte mit zwei Treffern die Riders wieder ins Spiel. 5:5 und nur noch wenige Sekunden zu spielen. Mit einem Unentschieden, wollten wir uns aber nicht zufrieden geben. Noch einmal wurden die letzten Kräfte mobilisiert. Die Riders machten richtig viel Druck auf das gegnerische Tor. Doch dann der Moment, den wir wohl nie vergessen werden… der Ball flog nur ganz knapp am Tor der Gossauer vorbei! Dies wäre der Siegestreffer gewesen. Leider kamen die Gossauer in Ballbesitz und konnten zum Konter ansetzten. Zwei Gossauer gegen einen Rider, Kevin (Goali) war machtlos gegen diesen Konter. Die Gossauer gingen mit 5:6 in Führung. Da war allen klar: dies war die Entscheidung. Nach dem Spiel war die Enttäuschung bei allen Beteiligten gross. Solche knappe Niederlagen schmerzen ganz besonders. Doch wir kommen dem ersten Sieg immer näher.

Fazit vom Trainer: Schade, Das ganze Team hätte den Sieg verdient. Es war eine tolle Leistung von allen. Leider hatten wir das Glück nicht auf unserer Seite.

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“
 –Dirk Nowitzki (NBA Spieler)

 

FB Riders DBR D ll – Pfannenstiel Egg l  5:14 (3:5)
(Torschützen: Robin Hickel 1:0, David Kuster 2:0, 3:2, Selvan Fuster 4:8, Moritz Lang 5:11)

FB Riders DBR D ll – UHCevi Gossau l  5:6 (0:1)
(Torschützen: David Kuster 1:1, Selvan Fuster 2:2, Robin Hickel 3:3, 4:5, 5:5)

 

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