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In Luzern ging es eng zu und her – Spielbericht Junioren U18

von

Ramon Trachsel

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Der Spielplan schickte die Jungs der U18 diesmal nach Luzern. Man wollte nicht nur schöne Eindrücke und Fotos der Kappelbrücke sondern auch die ersten Punkte der jungen Saison mit aus Luzern nehmen.

Unihockey Luzern : FB Riders 5:3 (2:3)

Einhorn Hünenberg : FB Riders 4:3 (3:1)

Das erste Spiel gegen den Gastgeber Unihockey Luzern startete gut. Nach wenigen Minuten wurde der gegnerische Goalie mit einem flachen Schuss ins Eck bezwungen. Das 2:0 folgte wenig später. Schön sah man die Lücken in der gegnerischen Verteidigung, so mancher Angriff rollte aufs Luzerner Goal. Die blau bekleideten Gegenspieler versteckten sich allerdings keineswegs. Phasenweise wurden die Riders in ihrer Box eingeschnürt. Mit viel Einsatz wurden viele Versuche geblockt, Passwege zugestellt und Schüsse mirakulös pariert.

Doch unter dem hohen Druck konnten die Luzerner doch auf 1 Tor verkürzen. Das Spiel ging im gleichen Stil weiter. Die Luzerner drückten, Die Zürcher Oberländer setzten immer wieder Nadelstiche und testeten Ihrerseits die gegnerische Defensive. Mit einem knappen 3:2 Vorsprung ging es in die Pause. Nach der Pause wollte der Ball auf Seite der Riders nicht mehr ins Netz, die Luzerner hatten irgendwie die besseren Argumente und versorgten das löchrige Rund noch 3 Mal im Riders-Kasten. Der 5:3 Endstand gegen den Tabellenzweiten ist ein weiteres Indiz dafür, wie eng es in dieser Gruppe zu und her geht.

Der zweite Match gegen die Einhörner aus Hüneberg sollte das lang ersehnte Erfolgserlebnis endlich abgeholt werden. Der Start ging aber gründlich in die Hosen. Ehe die ersten Ritter Schweissperlen auf der Stirn hatten, schmückte sich der Gegner bereits mit 3 Toren Vorsprung. Mit dem Anschlusstor vor dem Pausentee checkten nun auch die Jungs ins Spiel ein. In der zweiten Halbzeit rackerten die Riders, als wäre bereits Montag. In die Angriffsbemühungen schlichen sich jedoch immer wieder Fehler und Unkonzentriertheiten. Doch der Wille des Teams war zu spüren, spätestens als man wieder auf 1 Tor herankam. Die letzten Minuten der Partie haben wohl einige Fitnesstracker und Smartwatches einen stillen Alarm auslösen lassen, so dramatisch stieg der Puls. Die Nerven waren so gespannt wie der Hosenbund nach einer Riesenportion Fondue. Doch alles bangen und aufbäumen nutzte nichts, die Einhörner konnten den Vorsprung über die Zeit retten.

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