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Herren GF holt Punktemaximum aus dem Glarnerland ins Oberland.

von

Andreas Walder

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Imposanter Zigerschlitz inspiriert Riders welche den anderen Mannschaften  zu imponieren wussten. Daraus resultiert ein 4:1 Sieg gegen Kloten-Dietlikon Jets und ein hart erkämpfter 2:1 Sieg gegen Zürisee Unihockey II.

«Berge und Schokolade dafür ist die Schweiz bekannt» und eine Fahrt ins Glarnerland bestätigt definitiv den Eindruck was die Berge angeht. Steil und imposant erheben sich der Rautispitz, Fronalpstock oder der Glärnisch in diesem Tal. Und wer Aufmerksam genug der Linth entlang Richtung Glarus fährt, sieht das House of Läderach und somit ist auch die Schokolade gefunden.

Doch fertig mit dem touristischen Gaumenschmaus – Unihockey ist gespielt worden.
Nach dem ersten aufwärmen vor prachtvoller Bergkulisse ging es gegen die Jets aus Zürich ans Werk. Es war definitiv Feuer unterm Hintern bei den Riders – Wen verwundert es, hat man doch an der Herren WM sich die eine oder andere technische Finesse abgeguckt.
Doch der Beginn war etwas unbefriedigend. Der Ball lief in unseren Reihen doch der Zug auf Tor war noch etwas unter den Erwartungen. Erst nach einem Freistoss für uns nahm sich der Feld-Rückkehrer Schweizi einer seiner Laserschüsse an und versenkte das Zuspiel von Schlüssi ins nahe untere Eck zum 1:0. Weiter scheint das Spiel für uns zu laufen. Laufwege wurden konsequent zugelaufen und dem Gegner nur wenig gefährliche Situationen zugestanden. Und sollte ein Ball durch die Riders-Mauer seinen Weg finden steht da immer noch die Bastion Tino (unser Goali-Neuzugang) welcher einen erstklassigen Einstand zeigte.
Die Nervosität legte sich dann auch als Diggi einen schönen Pass von Schlüssi zu verwerten wusste und das 2:0 Pausenresultat erzielte.
Kurze Ansprache von Frodo für die 2. Hälfte und weiter geht’s. Wieder übernahmen wir das Spieldiktat und liessen einige sehenswerte Ballstafetten für unsere mitgereisten Fans laufen. Doch trotz einer Vielzahl an Chancen brauchte es einen Freistoss von Frodo. Und ebendieser war an besagter Herren WM und zeigte einen Tim-Braillard-Freistoss zum 3:0.
Die Düsenjäger waren nun etwas angefuxt und nutzten eine kleine Unsicherheit der Verteidigung aus. So sollte es keinen Shutout für Tino werden. Doch wir blieben dieses Mal cool und Frodo noch cooler. Er netzte nach einem schönen Ballgewinn in der Mittelzone zum 4:1 Endstand ein.

FB Riders – Kloten-Dietlikon Jets 4:1 (2:0, 2:1)

Glarus Süd
Aufstellung: Tino; Diggi, Walder, Schlüssel, Ruti, Schweizi; Oli, Hubi, Vale, Teo, Döme, Lippi, Trachsel, Frodo, Diaz, Gyr; Blaser

Ersatz: Roos

Im zweiten Spiel sollte spielerisch ein etwas härterer Brocken warten. Zürisee Unihockey wartete mit einem kleinen, qualitativ aber starkem Kader auf. So war es auch zu Beginn ein zähes Spiel. Zürisee warteten ab um dann jeweils zügig die Mittelzone zu überspielen und so gefährlich vor Roos aufzutauchen. Doch ganz dem Motto «Mitenand – Fürenand» wurden Räume zugestellt um so den Schwung der Angriffe abzubremsen. So Blieb es bis zur Pause ein 0:0. Ob das Spiel nun das Spiel als so Zäh wie Karamell oder Rotz aus der Nase sei, war man sich dann nicht so einig. Wo wir uns aber finden konnten, war der gemeinsame Kampfgeist und das Ziel dieses Spiel für uns zu entscheiden.
Angetreten zur zweiten Halbzeit waren es dann jedoch die Eglis aus dem Zürisee welche sich kurz evolutionstechnisch ans Siegerufer wagten.  Einen Freistoss führten sie zügig aus und so landete das Geschoss zum 0:1 im Netz.
Nun hiess es das Spiel im Kopf zu gewinnen. Die Angriffe führten zu zahlreichen Chancen, welche wir aber liegen liessen. Blaser jedoch tankte sich auf der Seite durch und schob den Pass zu Frodo welcher zum 1:1 traff. Die Fans jetzt lautstark erwacht peitschten die Ritter aus dem Oberland weiter. Auch eine Unterzahlsituation unsererseits vermochte den Züriseeler keine weitere Erfolgstory geben. Dafür gab es eine weitere Erfolgstory für Frodo welcher zum 2. Mal den Tim Braillard auspackte und zum 1:2 Siegtreffer traf.

Zürisee Unihockey II – FB Riders 1:2 (0:0, 1:2)

Glarus Süd
Aufstellung: Roos; Diggi, Walder, Schlüssel, Ruti, Schweizi; Oli, Hubi, Vale, Teo, Döme, Lippi, Trachsel, Frodo, Diaz, Gyr; Blaser

Ersatz: Tino