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Harziger Start in die Playoffs 2019

von

Nadine Stadelmann

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Am Samstag war es soweit und die lang ersehnten Playoffs starteten. Diese Zeit ist bekanntlich die härteste und zugleich schönste Zeit der Saison. In dieser Phase geht es darum, sich für die harte Arbeit während des Sommertrainings sowie regulären Saison zu belohnen. Dies gelang den Zürcher Oberländerinnen nicht so souverän wie gehofft.

Durch den Qualisieg konnten die Riders sich das Heimrecht sichern. Deshalb war Uri zuerst zu Besuch in Rüti.

Die Ritterinnen starteten nicht gut in das Spiel. Bereits in der siebten Spielminute wurde ein Penalty Uri zugesprochen welcher glücklicherweise von Regula Arnold nicht verwertet wurde. Durch ein wunderschönes „Buebetrickli“ war es Malin Brolund, welche die Heimmannschaft in der 14ten Minute zur erstmaligen Führung schoss. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich beide Mannschaften in die erste Pause.

Im zweiten Drittel mussten sich die Zürcherinnen gleich zweimal in Unterzahl beweisen. Dies gelang ihnen torlos souverän. Kurz vor Ende des zweiten Drittels, mussten sich die Riders gerade mit einem Doppelschlag geschlagen geben.

Somit starteten die Oberländerinnen mit dem Rücken an die Wand in das dritte Drittel. Dank eines Powerplaytreffers in der 50. Spielminute von Katja Timmel war das Spiel wieder neu lanciert. Trotz weiteren Strafen beidseits war der Spielstand bis zur 60. Minute weiterhin 2:2.

In der Verlängerung erhielten erneut beide Mannschaften die Möglichkeit mit einer Frau mehr zu agieren welche jedoch ungenutzt blieb. Deshalb musste das Penaltyschiessen über den Sieger entscheiden.

Beim Penaltyschiessen überzeugten die Ritterinnen das erste Mal an diesem Abend. Drei von fünf Schützinnen trafen erfolgreich weshalb die Oberländerinnen am Schluss als Sieger vom Feld gehen durften.

FB Riders DBR – Floorball Uri 3:2 n.P. (1:0, 0:2, 1:0, 0:0)
Roosriet Rüti ZH. 166 Zuschauer. SR Schmid/Rüegger.
Tore: 14. M. Brolung (M. Klöti) 1:0. 38. M. Saari (R. Arnold) 1:1. 39. R. Arnold (L. Kadlecovà) 1:2. 49. K.Timmel 2:2.
Penaltyschiessen: P. Pfister verschiesst. J. Gnos trifft. M.Brolund trifft. R. Arnold verschiesst. J. Timonen trifft. L. Kadlecovà trifft. I. Brünn trifft. L. Kempf verschiesst. K. Timmel verschiesst. L. Müller verschiesst.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen FB Riders DBR, 3mal 2 Minuten gegen Floorball Uri.

FB Riders: Christa Brünn, (Svenja Schöni), Fabienne Thoma, Malgorzata Jablonowska, Melanie Klöti, Anja Werz, Malin Brolund, Ida Suikka, Iris Brünn, Nadine Roten, Katja Timmel, Nathalie Gärtner, Sabrina Hausheer, Lisa Devenoge, Pascale Pfister, Jenni Timonen, Michelle Carisch, Sarah Altwegg, Hutter Sarina, Melanie Rüegg, Annina Faisst (Verletzt: Nadine Stadelmann)


Nachdem das Spiel vom Vortag erst im Penaltyschiessen entschieden wurde, wollten die Riders diesmal den Sieg bereits nach 60 Minuten besiegeln.

Die Riders, getragen von den zahlreichen mitgereisten, treuen Fans, starteten gut ins Spiel. Sie machten viel Druck und waren spielbestimmend. Was jetzt noch fehlte waren Tore. Dies wollte jedoch noch nicht so richtig. So waren es dann auch die Urnerinnen, welche nach 15 Minuten dank einem Power Play Tor in Führung gingen. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur 1. Drittelspause.

Im 2. Drittel konnten die Riders bereits nach drei Minuten im Power Play agieren. Mit dem Toreschiessen wollte es aber auch im Power Play nicht so richtig klappen. Eine gute Minute nachdem die Strafe von Uri abgelaufen war, traf Uri zum 2:0. Die Riders hatten nun etwas nachgelassen und brachten nur noch wenige Bälle aufs gegnerische Tor. Auch ein weiteres Power Play konnten sie nicht zum Anschlusstreffer nutzen. Auch als kurz vor Ende des 2. Drittels je eine Spielerin von beiden Teams wegen überhartem Körpereinsatz auf die Strafbank mussten, konnte im vier gegen vier kein kein Tor erzielt werden.

Es war noch keine Minute gespielt im 3. Drittel, als eine Ritterin auf die Strafbank musste. Uri konnte diese Strafe wieder nutzen und ging mit 3:0 in Führung. Kurz darauf musste eine Urnerin auf die Strafbank. Und dieses Mal konnten die Riders das erlösende, erste Tor erzielen. Jenni Timonen traf mit einem Direktschuss auf Pass von Fabienne Thoma. Eine gute Minute später traf Malin Brolund wiederum auf Pass von Thoma. Dann bekamen die Riders die Chance zum Ausgleich im Power Play. Dieses konnten sie jedoch nicht nutzen. Etwas weniger als zwei Minuten vor Ende des 3. Drittels erzielte Malin Brolund den erlösenden Ausgleichstreffer. Somit ging es also wie am Vortag in die Verlängerung. Und wie am Vortag gelang beiden Teams der Siegestreffer nicht. Also musste der Sieger erneut im Penaltyschiessen erkoren werden. Nachdem die Riders-Torhüterin Christa Brünn die ersten fünf Penalties bravurös parierte und auch die Urner Torhüterin keinen Ball durchliess, behielt die Urnerin auch im sechsten Duell die Oberhand. Regula Arnold war im vierten Anlauf dieses Wochenendes doch noch erfolgreich und somit gewann Uri dieses Spiel 4:3 nach Penaltyschiessen.

Das entscheidende Spiel findet am Sonntag, 24. Februar 2019, um 18:00, vor heimischem Publikum in der Roosriet statt.

Ein herzliches Dankeschön an die mitgereisten Fans, ihr wart super!

Floorball Uri – FB Riders DBR 4:3 n.P. (1:0, 1:0, 1:3, 0:0)
Feldli, Altdorf UR. 100 Zuschauer. SR Müller/Schmutz.
Tore: 16. R. Arnold (J. Gnos) 1:0. 27. S. Tresch (B. Rickli) 2:0. 45. M. Saari (L. Kadlecovà) 3:0. 49. J. Timonen (F. Thoma) 3:1. 50. M. Brolund (F. Thoma) 3:2. 59. M. Brolund 3:3.
Penaltyschiessen: J. Gnos verschiesst. L. Müller verschiesst. K. Timmel verschiesst. J. Timonen verschiesst. R. Arnold verschiesst. F. Thoma verschiesst. M. Brolund verschiesst. L. Kadlecovà verschiesst. J. Timonen verschiesst. A. Walti verschiesst. I. Brünn verschiesst.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Floorball Uri. 3mal 2 Minuten gegen FB Riders DBR.

FB Riders: Christa Brünn, (Svenja Schöni), Fabienne Thoma, Malgorzata Jablonowska, Melanie Klöti, Anja Werz, Malin Brolund, Ida Suikka, Iris Brünn, Nadine Roten, Katja Timmel, Nathalie Gärtner, Sabrina Hausheer, Lisa Devenoge, Pascale Pfister, Jenni Timonen, Michelle Carisch, Sarah Altwegg, Hutter Sarina, Melanie Rüegg, Annina Faisst (Verletzt: Nadine Stadelmann)

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