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Gute Spiele, schlechte Spiele

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Die FB Riders zeigen sich in der sechsten Meisterschaftsrunde von zwei komplett verschiedenen Seiten. Während sie das erste Spiel gegen den Tabellenletzten 3:4 verlieren, fegen sie in der zweiten Partie den Gegner regelrecht vom Feld.

Eigentlich werden die Herren Grossfeld der FB Riders als heisse Kandidaten im Kampf um den Gruppensieg gehandelt. In der Partie gegen die Lions Meilen jedoch stellten sie sich selber ein Bein und verloren gegen das abgeschlagene Schlusslicht 3:4.

Bereits in den Startminuten machten die Träger der roten Laterne klar, welchen Standpunkt sie vertreten. Die Meilemer bauten ein Defensiv-Bollwerk auf, welches für die Riders nur schwer zu knacken war. Vor dem eigenen Tor machten sie die Räume eng und liessen nur wenige Abschlüsse der Favoriten aus dem Zürcher Oberland zu. Dazu kommt, dass sie sich glänzend darauf verstanden, die Riders-Abwehr durch nadelstichartige Konter durcheinander zu bringen um so regelmässig für Gefahr vor dem Tor der FB Riders zu sorgen.

 «All in»

Wie das Resultat vermuten lässt, blieb es nicht lange bei der blossen Gefahr. Gleich drei Mal jubelten die Lions aus Meilen über den Tor-Pfiff des Unparteiischen. Als es nach 38 gespielten Minuten noch immer 3:3 steht, setzt Riders-Coach Ueli Schurter alles auf eine Karte. Er zitiert seinen Schlussmann Ädu Camenzind vom Feld und ersetzt ihn durch einen sechsten Feldspieler. «All in» würde man diese Taktik beim Pokern wohl nennen. Doch der Bandengeneral der Oberländer Ritter hat etwas zu hoch gepokert. Die Meilemer übernahmen die Plastikkugel und versorgten sie zum 3:4-Schlussresultat im leeren Tor.

Nach dem Spiel gaben sich die Riders enttäuscht. «Das ist natürlich eine bittere Pille, aber wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen», meint Robert «Röbi» Stucki. Doppelt bitter für ihn: Sein Treffer zum 4:4 in der letzten Minute wurde wegen eines TorraumOffsides aberkannt.

«From zero to hero»

Während die FB Riders im ersten Spiel eher an eine Truppe von Maulwürfen im Winterschlaf als an ein stolzes Ritter-Heer erinnerten, legten sie in der zweiten Partie einen mächtigen Zacken zu. Das bekamen die Red Devils aus Altendorf schmerzlich zu spüren. Sie trafen auf eine Mannschaft, die defensiv solid stand und sich im Angriff durch schnelle Pässe und Kaltblütigkeit im Abschluss auszeichnete.

Ob es an der Wut im Magen oder am – zumindest auf dem Papier – stärkeren Gegner lag, lässt sich wohl nicht beantworten. Doch die Leistung der Riders war nicht mehr mit derjenigen im ersten Spiel des Tages zu vergleichen.  Die Zürcher Oberländer suchten den Abschluss und setzten den Gegner während der gesamten Spielzeit unter Druck. Immer wieder mussten die Red Devils den Ball in die Ecke spedieren, wo die Riders meist die Überhand behielten.

Riders behalten die weisse Weste

Während es zum Pausentee «nur» 1:0 für die Riders stand, zeigte die Matchuhr am Ende des Spiels einen klaren und verdienten 4:0-Sieg an. Torhüter Dani Keller feiert damit seinen zweiten Shutout der Saison. Das freut wohl nicht nur ihn, sondern auch die Mannschaft, die sich nun auf eine kühle Erfrischung nach dem nächsten Training freut.

 

 

Lions Meilen II – Dürnten-Bubikon-Rüti 4:3 (2:1, 2:2)
Kirchwies, Egg b.Z. – Tore: Stucki (D. Kamm) 0:1. Leemann (Schmid) 0:2. Dürr (Holzinger) 0:3. – Strafen: keine – Dürnten-Bubikon-Rüti: Camenzind; Blaser, Boller, Diggelmann, Dürr, Holzinger, D. Kamm, Leemann, Meier, Nievergelt, Schmid, Schweizer, Stucki. – Bemerkungen: Dürnten-Bubikon-Rüti ohne Cookman, Cappelletti, P. Kamm, Schlüssel (alle abwesend), Kindlimann (Verletzt) Keller (Ersatz).

RD March-Höfe Altendorf II – Dürnten-Bubikon-Rüti 0:4 (0:1, 0:3)
Kirchwies, Egg b.Z. – Tore: Schmid (-) 0:1. Dürr (-) 0:2. Holzinger (Boller) 0:3. Stucki (Boller) 0:4. – Strafen: keine – Dürnten-Bubikon-Rüti: Keller; Blaser, Boller, Cappelletti, Diggelmann, Dürr, Holzinger, D. Kamm, Leemann, Meier, Nievergelt, Schmid, Schweizer, Stucki. – Bemerkungen: Dürnten-Bubikon-Rüti ohne Cookman, P. Kamm, Schlüssel (alle abwesend), Kindlimann (Verletzt) Camenzind (Ersatz).

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bilder: dke, 16.02.2014)

 

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