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Fehlstart nach dem Restart

von

Nadine Stadelmann

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Am Samstagabend war es nach fast drei Monaten Pause endlich wieder soweit: Die Riders trafen zum Restart der NLA auswärts auf Zug United. Mit einem Blick auf die Tabelle durften die Fans vor den heimischen Bildschirmen (aufgrund der Corona-Situation sind keine Zuschauer/-innen zu den Spielen zugelassen) ein spannendes Duell erwarten.

Die lange Wettkampfpause schien sich bei den Riders in den Startminuten bemerkbar zu machen. Es schlichen sich diverse Fehler in das Spiel der Ritterinnen ein und so kam Zug, in einer eigentlich ausgeglichenen Startphase, immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Das Spieldiktat wanderte in der Folge immer mehr in die Hände der Zugerinnen. Die Riders ihrerseits probierten mit Kontern für Gefahr zu sorgen. Jedoch führte genau ein Konter von Zug zum 1:0 für das Heimteam. Kurz darauf stimmte nach einer langen Druckphase von Zug die Zuordnung in der Defensive der Gäste nicht mehr und Paloncyovà schob zum 2:0 ein. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die erste Drittelspause.

Der Start in den zweiten Abschnitt gelang den Riders besser. Trotz dieser Steigerung konnte das Heimteam in der 26. Spielminute auf 3:0 erhöhen. Zur Spielmitte bot sich den Riders dann die Gelegenheit zum Anschlusstreffer im Powerplay. Diese Chance wussten die Riders zu nutzen. Brünn traf nach einem satten Schuss aus der Distanz zum 1:3 aus der Sicht der Gäste. Dieser Treffer gab den Ritterinnen Aufwind. Innerhalb von zwei Spielminuten konnten die Gäste die Partie wieder ausgleichen. Zuerst erwischte Mandatova, nach einem schnell ausgeführten Freistoss, die gegnerische Torhüterin in der nahen Ecke und gleich im Anschluss schloss Faisst einen Konter erfolgreich ab. Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein hin und her mit diversen Abschlüssen auf beiden Seiten. Nach einem Freistoss stimmte jedoch die Zuordnung erneut nicht bei den Gästen und das Heimteam konnte wieder mit einer Führung in die Pause gehen.

Die Ritterinnen starteten engagiert und nur mit einem Tor Rückstand ins letzte Drittel. Dieser Makel konnte in der 43. Spielminute behoben werden. Thoma stand nach eine missglückten Abschlussversuch goldrichtig und musste nur noch die Kelle zum 4:4 Ausgleichstreffer hinhalten. Zug wusste aber auch auf diesen Ausgleich eine Antwort. Mit einem Distanzschuss stellte das Heimteam die Führung wieder her. Kurz darauf schwächten sich die Gäste mit einer Strafe gleich selbst. Diese Chance liessen sich die Zugerinnen nicht nehmen und erhöhten auf 6:4. Im Anschluss fanden die Riders nicht mehr richtig den Zugriff auf das Spiel. Kurz vor Schluss wurden nochmals die Kräfte forciert und mit einem Pressing gespielt. Leider blieben alle Bemühungen ohne Erfolg und die Riders mussten die Rückreise ohne Punkte antreten.

Zug United – FB Riders DBR 6:4 (2:0, 2:3, 2:1)
Dreifachsporthalle Kantonsschule Zug, Zug. 0 Zuschauer. SR Hasselberg/Lehmann.

Tore: 13. Trojankova (Hanzlikova) 1:0. 15. Paloncyovà (Kistler) 2:0. 26. Paloncyovà (Kistler) 3:0. 29. Brünn (Thoma) 3:1. 30. Mandatova (Bühler) 3:2. 31. Faisst 3:3. 34. Paloncyovà (Kistler) 4:3. 43. Thoma (Faisst) 4:4. 44. Gemperle (Noga) 5:4. 46. Noga (Supakova) 6:4.
Strafen: 1x 2min Zug United, 1x 2min FB Riders DBR

FB Riders: Svenja Schöni (Alina Räuftlin), Fabienne Thoma, Melanie Klöti, Jasmin Bühler, Nadine Stadelmann, Katja Timmel, Lisa Devenoge, Malgorzata Jablonowska, Pascale Pfister, Anja Werz, Melanie Rüegg, Annina Faisst, Sarina Hutter, Iris Brünn, Petra Mandatova, Rahel Wichert, Fabia Bürge, Anja Heitzmann, Lara Eschbach, Livia Resegatti, Damaris Sager

Bemerkungen: FB Riders DBR ohne Autio (krank) und Bachrata (verletzt). Debüt für Eschbach und Resegatti.

Bild: Michael Peter