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Endlich mal gewinnen? – SEHR GÄRN!

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Administrator

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Eine Reise nach Disentis bedeutet immer ein Abenteuer, so viel wissen wir von letzter Saison. Nach einem tollen Teamweekend mit Ski fahren, wandern, essen und viel zu lachen ging’s am Sonntag noch ans Unihockey spielen. Nun ja, das Abenteuer war ja noch nicht zu Ende.

 

Topmotiviert (und teilweise schon in den frühsten Morgenstunden spielbereit!) gingen wir miteinander im tief verschneiten Disentis einlaufen. Ja, in den Bergen existiert so etwas wie Schnee (weisser, sehr kalter und flockiger Regen) noch, den wir im Unterland schon fast nicht mehr kennen.

 

Alle Vorsätze und Ziele, die wir uns vorgenommen haben, schmolzen aber bereits zur ersten Pause davon. Die Bündnerinnen, die sich mit der Höhenluft und dem kalten weissen Ding wohl besser auskennen, führten bereits 2:0. Aber eben, das Abenteuer war noch nicht vorbei und so waren wir gewillt, diesen Rückstand in eine Führung umzuwandeln. Leider klappte dies nicht wie gewünscht und gegen Ende des Spiels bejubelten die Steinböcke aus Disentis ein 5:0-Sieg vor dem grossen heimischen Publikum. Tja, die wissen noch, wie man Tore schiesst….

 

Nach der Pause ging’s wieder ans Einlaufen. Diesmal kam der Regen wieder in der uns gewohnten Form vom Himmel. Jetzt wollen wir endlich mal zeigen, was in uns steckt und nebst dem tollen Teamwochenende noch 2 Punkte mit nach Hause nehmen.

 

Der nächste Gegner kam aus dem nahegelegenen Ausland, genauer gesagt aus Lichtenstein – UHC Schaan. Die Lichtensteinerinnen stehen in der Tabelle direkt über uns und jetzt musste es doch endlich mal klappen und die Tore zu unseren Gunsten fallen?

Denkste, zur Pause stand es wieder 2:0 für die Gäste. Da nützte alles kämpfen nichts, der Ball wollte nicht über die Linie des Gegnergoals oder jedenfalls nicht für das betrachtet werden. Jetzt hiess es, den Kopf nicht in den Sand (äh Schnee) stecken und weiter kämpfen. Irgendwann musste das Glück ja auch mal auf unsere Seite fallen. Fabienne, besser bekannt als Fäber, war es schliesslich, die den Ball im Gegnertor versenkte. Hoffnung keimte auf…. Doch diese wurde durch die Treffer 3 und 4 der Ausländerinnen schnellstens wieder erstickt. Mit einer 1:4-Schlappe mussten wir uns wohl oder übel auf den Nachhauseweg machen.

 

Jetzt gilt es, die Pause bis zur nächsten und bereits letzten Meisterschaftsrunde sinnvoll zu nutzen und vor heimischem Publikum eine Reaktion zu zeigen!

 

S.D. aus P.