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Eine Runde weiter im Cup

von

Manuel Lieberherr

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Am Samstag stand für die Ritterinnen das Achtelfinal des Mobiliar Unihockey Cup auswärts gegen das 1. Liga Team Floorball Zurich Lioness an. Die Riders waren auf dem Papier klarer Favorit. Jedoch weiss jeder, dass in den Cuprunden alles möglich ist. Die beiden Teams spielten vor ansprechender Kulisse mit insgesamt 121 Fans. Trotz Anfangsschwierigkeiten konnten die Ritterinnen den fairen Match für sich entscheiden und sind somit eine Runde weiter.

Nach Anpfiff war das Spiel sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten Ballbesitz und kamen zu Chancen. Bereits in der 4. Minute lag der Ball im Tor der Ritterinnen. Da ein Sieg Pflicht war, mussten die Ritterinnen sich nun noch mehr zusammenreissen. Der Ausgleichstreffer geschah in der 7. Minute. Hutter traf nach einem cleveren Laufweg. Die Riders behielten in den nächsten Minuten Geduld. Folgerichtig gelang der Führungstreffer der Riders. Gmür schoss auf Pass von Rüegg ihr erstes Tor für die Riders. Drei Minuten vor dem Ende des 1. Drittels, nach einer guten Auslösung, konnte Wichert auf Pass von Faisst auf 1:3 erhöhen. So gingen es mit einem 1:3 in die erste Drittelspause.

Trotz Führung der Riders war klar, dass es bis zur Pause keine Glanzleistung war. Die Trainer des Gastteams nutzen die Pause aus und machten eine klare Ansage. Das zweite Drittel begann auf beiden Seiten etwas ruhiger und bedachter. Bereits drei Minuten nach Anpfiff lag der Ball erneut im Tor der Gäste. Nach einem Fehler der Ritterinnen bei der Auslösung nutzte die Lioness die ihnen gebotene Chance und schossen das 2:3. Danach behaupteten die Ritterinnen öfters den Ball und kamen zu guten Chancen. Die Riders mussten Geduld zeigen, da das Heimteam eine gute Defensivarbeit leistete. Zur Spielmitte stellte Faisst, auf einem cleveren Querpass von Adank, den alten Vorsprung wieder her. In der restlichen Zeit geschahen viele gute Aktionen beidseits, jedoch fand der Ball nicht mehr ins Tor. Somit stand es nach dem zweiten Drittel 2:4.

Die Ritterinnen erwarteten nun vom Heimteam ein Pressing. Die Riders liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Bereits in der 42. Minute erzielte Smeds das 2:5. Der Assist führte Sutter hinter dem gegnerischen Tor in die Slotmitte aus. Gleich eine Minute später schoss Faisst nach einer guten Defensivarbeit ein weiteres Tor. Dabei konnte sie durch einen guten Laufweg den Ball einer Verteidigung des Heimteams abfangen und direkt den Zug auf das Tor machen. Auch Lioness zeigten immer wieder gute Spielzüge und kamen so zu gefährlichen Abschlüssen. Jedoch machte Schir, welche ihr Debüt im NLA-Team feierte, einen guten Job im Tor der Ritterinnen. Gleich nach dem letzten Tor holte sich Gmür eine 2-Minuten Strafe wegen Sperren. Trotz des Überzahlspiels konnte das Heimteam diese Chance nicht ausnutzen. Die Riders blockten die Schüsse und konnten zudem den Ball gut halten. Gegen Ende des Spiels versuchte es das Heimteam mit einer sechsten Feldspielerin. Sie fanden dabei oft freie Räume und konnten Querpässe durch die Box der Ritterinnen spielen, jedoch haperte es am Abschluss. Somit gewannen die Floorball Riders das 1/8-Final im Mobiliar Unihockey Cup gegen Floorball Zurich Lioness mit dem Endresultat 2:6.

Nach einem schwierigen Start seitens der Ritterinnen konnte im Laufe des Spiels bessere Leistung erbracht werden. Jedoch war es keine Spitzenleistung. Trotzdem wurde der Pflichtsieg erfüllt und die Riders stehen nun im Viertelfinal des Mobiliar Unihockey Cup der Damen.


Floorball Zurich Lioness – FB Riders DBR 2:6 (1:3, 1:1, 0:2)
Sporthalle Hardau, Zürich. 121 Zuschauer. SR Bajoni/Lehmann.
Tore: 5. A. Ankudinova (J. Wälchli) 1:0. 8. S. Hutter 1:1. 12. S. Gmür (L. Rüegg) 1:2. 17. R. Wichert (A. Faisst) 1:3. 24. J. Rozite (L. Reich) 2:3. 30. A. Faisst (S. Adank) 2:4. 43. J. Smeds (S. Hutter) 2:5. 44. A. Faisst 2:6.
Strafen: keine Strafen. 2mal 2 Minuten gegen FB Riders DBR.

FB Riders: Nubya Schir (Svenja Schöni) Linda Rüegg, Jessica Smeds, Delia Politano, Malgorzata Jablonowska, Melanie Klöti, Anja Werz, Nadine Stadelmann, Anna Bachrata, Sabrina Gmür, Annina Faisst, Sarina Hutter, Simone Adank, Iris Brünn, Alina Räuftlin, Anja Heitzmann, Veronika Ludova, Rahel Wichert, Lisa Devenoge, Hana Polakova.

Abwesend: Jasmin Bühler

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