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Ein (Schluss)Punkt in der durchzogenen Meisterschaft

von

Pina Erni

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In einer durchzogenen Saison waren die Riders Damen für die letzte Meisterschaftsrunde top motiviert. Ging es da doch noch um Ehre (Ruhm war schon vor längerer Zeit verspielt worden). Das Ziel für die letzten zwei Spiele vor eigenem Publikum war ganz klar: 4 Punkte mussten her, damit die Tabellensituation (7. Rang) zum Saisonende noch etwas besser aussehen würde.

Im ersten Spiel traf das Heimteam auf die Damen von Cazis. Beide Teams versuchten das Spiel mit viel Einsatz für sich zu entscheiden. So blieb das Score dann auch immer eng. Kurz vor Spielende hatten beide Mannschaften fünf Treffer verzeichnet, da agierten die Bündnerinnen glücklicher und konnten den Siegestreffer zum 5:6 erzielen. Auch das anschliessende Überzahlspiel der Ritterinnen änderte am Spielausgang nichts mehr und so gingen die wichtigen Punkte ins Bündnerland.

Zwischen den beiden Spielen der Riders veränderte sich die Tabellensituation: die bis zuvor noch punktgleichen Damen der Hot Chilis hatten einen Zähler erbeutet, was für die Ritterinnen einen Abstieg vom 7. auf den 8. Tabellenrang bedeutete. Das Minimalziel war also klar: mindestens ein Punkt musste im letzten Saisonspiel gegen Albis dringend geholt werden.

In einem engen Spiel mit einigen Strafen auf beiden Seiten konnte tatsächlich gegen den Tabellenzweiten ein 3:3 erarbeitet werden. Damit erkämpften sich die Riders den bereits seit einigen Runden gehaltenen Tabellenrang 7 wieder zurück.

Fazit der Saison 2017/18

Etwas Pech, zum Teil unglücklich agiert und nicht immer mit vollem Einsatz dabei – diese drei Komponenten führten zu einem mageren Meisterschaftsjahr für die Ritterinnen. Dafür waren unermüdlicher Einsatz und etwas Glück im Cup-Wettbewerb auf der Seite der Zürcher Oberländerinnen – was dazu führte, dass sie zum zweiten Mal in Folge erst im Halbfinal gestoppt werden konnten.

Auch wenn die Saisonbilanz durchzogen ist – auf individueller Ebene konnten viele Spielerinnen in dieser Saison technisch und taktisch zulegen. Auf die nächste Spielzeit hin heisst es also, die individuellen Fortschritte zum Teamnutzen zusammenzubringen und das Glück für die Riders zu abonnieren. Dann sollte dem Erfolg nichts mehr im Wege stehen.

Verfasserin: Pina Erni