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Die schwarzen 20 Minuten

von

Emanuel Armbruster

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Die jungen Ritter trafen sich für ihre nächste Meisterschaftsrunde. Viel hatten wir uns für diesen Tag vorgenommen. Auf dem Programm standen der UHC Pfannenstiel und die noch punktelosen Eschenbacher. Eigentlich beides eine machbare Aufgabe. Doch meistens kommt es anders als man denkt…

Spiel 1 UHC Pfannenstiel Egg ll

Das Spiel gegen den UHC Pfannenstiel begann mit einem Paukenschlag für die Pfannenstieler. Bully, Pass, Schuss 0:1 für den UHC Pfannenstiel. Danach ging es sogar noch schneller. Bully (Gewonnen durch Robin), Tor 0:2 für Pfannenstiel. Nach nicht mal einer Minute und nur einem Schuss auf unser Tor, lagen wir bereits mit 0:2 hinten. Diese unglückliche Startphase verunsicherte unser Team. Danach ging nichts mehr. Zwar konnte uns Robin zwischenzeitlich auf ein 2:3 ran schiessen aber das war es dann auch schon. Nach dem 2:3 spielten nur noch die Pfannenstieler. Unser Team fiel völlig auseinander und Spielte ihr schlechtestes Unihockey der gesamten Saison. Auch der Trainer (meine Wenigkeit) hatte nicht den besten Tag erwischt. Nach dieser schlechten Startphase hätte ich das Timeout nehmen sollen um das Team zu stabilisieren. Leider war ich von diesem miesen Start ebenfalls so überrumpelt, dass ich schlicht nicht daran gedacht habe. Mehr muss man über diese Halbzeit nicht schreiben. Am Ende stand es nach 20 Minuten 2:8 für unseren Gegner.

In der Pause mussten wir versuchen die Halbzeit zu vergessen und nochmals bei null beginnen. Dies gelang uns ganz gut. Das Spiel, von uns, war zwar nicht viel besser aber zumindest weniger hektisch. Von Minute zu Minute wurden die Riders immer stärker. Tor um Tor konnten wir aufholen. Leider zogen die Pfannenstieler immer wieder nach. Beim Stand von 5:11 waren aber die Kräfte der Pfannenstieler am Ende. Die Riders konnten nochmals eine Schippe drauflegen und holten bis zum 8:11 auf. Da war dann das Spiel leider zu Ende.

Fazit der Trainer: «Wir wurden überrumpelt und konnten mit dieser Situation nicht umgehen. Es waren nicht unsere 20 Minuten. Keiner zeige eine gute Leistung (auch ich nicht). Toll war danach aber die Schlussphase, wo wir nochmals richtig aufholen konnten. Wäre das Spiel nochmals 20 Minuten gegangen, hätten wir das Spiel gewonnen. Am Ende konnten wir wieder so spielen wie wir es eigentlich könne aber die Zeit reichte nicht mehr.»

 

Spiel 2 UHC Eschenbach

Im zweiten Spiel konnte es nur besser werden. Dieses Spiel wollten wir unbedingt gewinnen. Dass wir uns nicht mehr überrumpeln lassen dürfen, haben wir nun gewusst. In den ersten Minuten war das Spiel sehr ausgeglichen. Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Den Eschenbacher gelang das 0:1. Trotz dieses Rückstandes, hatte sich unser Team im Vergleich zum ersten Match klar stabilisiert. Von Minute zu Minute kam unsere Sicherheit zurück und wir begannen das Spiel zu dominieren. Robin, Sandro, nochmals Robin und Colin brachten uns 4:1 in Führung. Bei diesem Stand konnten die Eschenbacher zum 4:2 einschieben. Bis zur Pause erzielte Sandro mit einem Doppelschlag den 6:2 Pausenstand.

In dieser Halbzeit konnte man eine tolle Defensivarbeit zeigen. Die Eschenbacher kamen nur zu wenigen Chancen. Dies gab uns für die zweite Halbzeit Motivation uns Sicherheit.

Nach der Pause spielten eigentlich nur noch die Riders. Die Eschenbacher wurden zu Statisten degradiert. Sandro und Matteo brachten uns mit 8:2 in Führung als nochmals den Eschenbacher ein Tor gelang. Danach buchten Ramo, Matteo, 2x Colin, Simon und Sandro sechs Tore in Folge für die Ritter zum 14:3. Bei diesem Stand mussten wir eine 2-Min. Strafe absitzen. Matteo und Robin machte ihre Sache super. Die 2-Minuten wurden schadlos überstanden. Als wir wieder vollzählig waren, schafften die Eschenbacher doch noch das vierte Tor in diesem Spiel. Zum Abschluss durfte Simon noch über seinen zweiten Treffer jubeln. Am Ende reichte es für ein tolles 15:4

Fazit der Trainer: «Puh, wir können es noch. Nach den verkorksten 20-Minuten im ersten Spiel, hat dieses Resultat richtig gutgetan. Wir können, wenn wir wollen! Dieses Spiel war wirklich toll. Wir haben alles richtiggemacht.»

 

«Ich habe in meiner Karriere über 9.000 Würfe verfehlt. Ich habe fast 300 Spiele verloren. 26 mal wurde mir der entscheidende Wurf anvertraut; und ich habe nicht getroffen. Ich bin wieder und wieder in meinem Leben gescheitert – und das ist der Grund für meinen Erfolg.» (Michael Jordan)

 

FB Riders C1 – UHC Pfannenstiel Egg ll   8:11 (2:8)
(Tore: Sandro 2x, Colin 1x, Robin 3x, Marcel 1x, Matteo 1x)

RB Riders C1 – UHC Eschenbach ll   15:4 (6:2)
(Tore: Sandro 5x, Colin 3x, Ramon 1x, Robin 2x, Matteo 2x, Simon 2x)