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Das letzte Hin- und das erste Rückspiel U21

von

Bettina Rutz U21

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Am 3. Dezember 2017 versammelten wir uns am frühen Morgen in Rüti für die Fahrt nach Davos. Noch ein wenig müde kamen wir in der Eiseskälte an und begannen mit dem Einlaufen. Danach starteten wir wach und motiviert mit drei Blöcken ins letzte Hinspiel gegen den UHC Sarganserland.

Wir übernahmen von Anfang an die Spielführung und erkämpften uns den Ball immer wieder. Nach einigen Abschlüssen erzielte Michelle Schaffer nach einem Pass von Anja Stöckli in der 7. Minute das 1:0. Da wir zwischen den Wechsel ausreichend Zeit zum Verschnaufen hatten, konnten wir die gegnerischen Verteidigerinnen sehr unter Druck setzten und durch Doppeln den Ball zurück gewinnen.

Mit geschickten Spielzügen gelang uns in der 15. Minute das 2:0. Diesmal traf Damaris Sager ins Netz der Gegner. Beim erneuten Spielanpfiff ergatterten wir den Ball und Anja Stöckli verwertete den Pass von Michelle Schaffer. Neuer Spielstand vor der Pause 3:0.

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause und lobenden Worten der Trainer starteten wir in die zweite Halbzeit. Bereits nach vier Spielminuten wurde es vor dem gegnerischen Tor gefährlich und Martina Rossetti erwischte den Pass von Pia Kordeuter und schoss das 4:0. Motiviert vom Spielstand und der guten Teamleistung verfingen sich der Ball in den nächsten drei Minuten weitere zwei Male durch Esosa Osa im Netz der Gegner.

Wir spielten immer noch sehr gut als Team zusammen und halfen uns gegenseitig in der ein oder anderen brenzligen Situation. Nach einigen Einsätzen und geschickten Passwegen musste die gegnerische Torwartin erneut hinter sich greifen. Gentiana Behluli traf in der 35. Minute zum 7:0. Nur zwei Minuten später schoss unserer Verteidigerin Fabia Bürge das 8. Tor. Um das Spiel spannend abzurunden, kam es noch zu einem Gegenangriff von Sargans, der mit einem Lattenschuss endete.

Als glückliche Siegerinnen gingen wir in unsere Pause.

 

Nach einer kurzweiligen Pause und einem weiteren Aufwärmen in der Kälte von Davos standen wir unserem nächsten Gegner gegenüber – Domat Ems. In der Hinrunde konnten wir gegen dieses Team 4:0 gewinnen und dies wollten wir nun wiederholen.

Jedoch waren wir wohl ein bisschen zu unkonzentriert nach dem 8:0 Sieg im ersten Spiel und verpassten den Start völlig. Schon nach nur einer Minute war es Domat Ems möglich, den Führungstreffer zu erzielen. Wohl ein wenig geschockt, gelang es uns lange Zeit nicht, wirklich ins Spiel zu finden. In der 9. Minute konnte die gegnerische Mannschaft ihren Vorsprung sogar ausbauen. Bis zur Pause gelang es uns nie richtig gefährlich zu werden und so blieb es nach 20 Minuten bei einem 0:2 Rückstand.

In der Pause gelang es unseren Trainern, uns wieder zu motivieren und wie wir mit hängenden Köpfen vom Feld gekommen waren, so kehrten wir jetzt mit der festen Überzeugung, dieses Spiel noch kehren zu können, zurück.

Trotzdem blieb die erhoffte Wendung lange Zeit aus und erst in der 29. Minute erzielte Michelle Schaffer auf einen schönen Ableger von Anja Stöckli den ersten Treffer. Nun schien sich die Handbremse gelöst zu haben und die gegnerischen Trainer sahen sich nach nur einem weiteren Einsatz gezwungen, ein Time-Out zu nehmen. Wir stürmten weiter an und es wurde zwischenzeitlich eine Strafe gegen Domat Ems ausgesprochen. Die Überzahlsituation konnten wir leider nicht nutzen. Doch in der 37. Minute gelang Anja Stöckli auf Zuspiel von Michelle Schaffer der Anschlusstreffer durch ein absolutes Traumtor. Endlich stand es Unentschieden, doch wir waren noch nicht zufrieden mit diesem Resultat: Wir wollten gewinnen. In den letzten Minuten wurde nochmals eine Strafe gegen die Gegner ausgesprochen und wieder spielten wir Powerplay. Nach vielen ungenutzten Chancen spielte Esosa Osa zu Gentiana Beluhli und diese holte uns mit einem wunderschönen Tor 20 Sekunden vor Schluss den Sieg ein. So hiess das Endresultat 3:2.

Obwohl wir überglücklich über den Ausgang der nervenaufreibenden Partie waren, wussten wir, dass wir nicht unser bestes Spiel gezeigt hatten und bei der nächsten Runde wieder von Anfang an Konzentration notwendig ist.

Michelle Schaffer und Bettina Rutz, Spielerinnen U21