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Damen KF: Minimalziel erreicht

von

Andrea Benz Altenburger

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Gerne wären die Ritterinnen in dieser Spielzeit die Wundertüte ihrer Gruppe gewesen. Dafür fehlte aber seit Beginn der Saison eine konsequente Spielweise in der Meisterschaft. Auch die letzte Runde der Saison 2016/17 sollte daran nichts mehr ändern.

In der ersten Partie gegen Gastgeber Winterthur United konnten die Riders nach einem Fehlstart das Spiel in der ersten Halbzeit bestimmen und mit einem beruhigenden 6:3 in die Pause gehen. In der zweiten Hälfte agierten die Riders jedoch nachlässiger und so kann man von Glück reden, dass am Ende doch noch ein 8:6-Sieg herausschaute.

Die zweite Partie des Tages spielten die Zürcher Oberländerinnen gegen Blau-Gelb Cazis. Auch hier sollten zum Saisonende nochmals zwei Punkte her. Mit der fast gleichen Aufstellung starteten die Riders in ein viel schnelleres Spiel. Das höhere Tempo machte den Ritterinnen dann auch Probleme. Zudem waren die Gegnerinnen viel bestimmter und es schlichen sich viele individuelle Fehler ein. Kein Wunder also, dass die Riders zur Spielhälfte mit 1:4 hinten lagen. Mit der Umstellung von drei auf zwei Linien konnte in der zweiten Halbzeit der Druck auf Cazis erhöht werden, der Torerfolg wollte sich jedoch lange nicht einstellen. Zwar spielten die Ritterinnen noch ein 4:4 heraus, bevor sie in den letzten Minuten nochmals zwei Tore kassierten und sich mit 4:6 geschlagen geben mussten.

Die Ritterinnen verteidigten damit an der letzten Meisterschaftsrunde den sechsten Tabellenrang und müssen im Gegensatz zum Cup auf eine durchzogene Meisterschaft zurückblicken. Trotz allem stimmen die individuellen technischen und taktischen Fortschritte optimistisch. In Zukunft müssen diese nur konsequenter abgerufen werden können.

Verfasserin: Pina Erni / Foto: Vibeke Rasmussen-Elmiger