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Damen KF: Höhenflug in der Höhenluft

von

Pina Erni

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An der zweiten Meisterschaftsrunde in Davos holen die Damen KF das Punktemaximum. Gegen Blau-Gelb Cazis erspielen sie sich einen 6:4-Sieg, emotion Weinfelden schlagen sie gar 10:6.

Der Wecker klingelte am Sonntag, 13. Oktober, unglaublich früh für die Ritterinnen – durften sie doch schon fast traditionell die Runde in Davos eröffnen. Doch bekanntlich hat Morgenstund Gold im Mund und so nahmen sich die Riders viel vor für den Ausflug in die Berge. Die ersten Gegnerinnen, die dies zu spüren bekommen sollten, waren die Frauen von Blau-Gelb Cazis. Und diesen verpassten die Ritterinnen dann gleich auch ein „Hallo Wach“, in dem sie auf 3:0 davonzogen. Doch im Unihockey kann es ja bekanntlich schnell gehen – und somit war die Freude auf Seiten der Zürcher Oberländerinnen über das Pölsterchen nur von kurzer Dauer. Dennn die Bündnerinnen schafften es bis zur Pause gleichzuziehen. Doch dies steckten die Riders ungewohnt gelassen weg und mit dem Ziel, zur frühen Stunde nun noch einen Gang zuzulegen ging es in die zweite Halbzeit. In dieser knüpften sie wieder an die Startminuten und somit ans Toreschiessen an und liessen Cazis nicht mehr herankommen, auch nicht als diese beim Stand von 6:4 für die Dürntnerinnen die Torhüterin zu Gunsten einer vierten Feldspielerin aus dem Kasten nahmen. Die Ritterinnen brachten den Vorsprung souverän über die Runden und die ersten zwei Punkte ins Trockene.

Der zweite Gegner des Tages hiess dann emotion Weinfelden. Die Thurgauerinnen traten nur mit fünf Feldspielerinnen an, was nach einer vermeintlich leichten Aufgabe aussah. Doch diesmal waren es die Riders, die ein „Hallo Wach“ benötigten – und sich nach kurzer Zeit mit einem 0:3-Rückstand wiederfanden. Doch auch auch dies steckten sie mit der neu gefundenen ungewohnten Ruhe und Gelassenheit weg – bevor sie die Torproduktion ihrerseits starteten. Gleich sechsmal brachten sie in der Folge bis zur Pause das Runde im Eckigen unter. Ähnlich ging in der zweiten Halbzeit weiter, es durfte gar das „Stängeli“ voll gemacht werden. Dass die Riders auch den Gegnerinnen noch drei weitere Treffer zum 10:6-Endstand zugestanden, darf unter Resultatkosmetik verbucht werden. Die Zähler Nummer drei und vier des Tages wurden letztendlich souverän und verdient aufs Konto der Zürcher Oberländerinnen verbucht.

Was in dieser Partie besonders zu beeindrucken vermochte: die geschlossene Teamleistung der Ritterinnen von der ersten bis zur letzten Sekunde. Jede kämpfte, jede taktierte und jede brachte Gefahr vors gegnerische Tor. Das macht Hunger auf mehr – und gibt ein gutes Gefühl für den Cup-Achtelfinal von kommender Woche.

von Monika Reinhard