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Damen KF: Drei hart erkämpfte Punkte

von

Pina Erni

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In der letzten Runde im 2019 gab es für die Damen KF endlich wieder Zählbares. Vor Heimpublikum ergatterten sie gegen Piranha Chur und Sursee drei Punkte.

Für einmal waren es nicht die Riders mit der langen und frühen Anreise, sondern die Gegnerinnen. Die Damen KF hatten Heimrunde und standen gegen Piranha Chur zum Neun-Uhr-Spiel bereit. Den Bündnerinnen schien die Anreise jedoch nicht geschadet zu haben. Bei Spielbeginn übernahmen sie direkt das Spieldiktat und den Ritterinnen blieb nur das konsequente Defensivspiel übrig. Mit jeder weiteren Minute fand das Heimteam dann aber besser ins Spiel und konnte Offensivakzente setzen. Beide Teams spielten sehr konzentriert und diszipliniert. Die wenigen Fehler des Gegners mussten also dringend genutzt werden. Für einmal gelang das den Riders und so stand es bei Spielhälfte 4:2. In der zweiten Halbzeit fielen lang keine Tore. Die Churerinnen versuchten unbedingt den Anschlusstreffer zu erzielen, die Ritterinnen dies unbedingt zu verhindern. Der Kampf über die Zeit gelang den Riders auf alle Fälle und so holten sie mit einem 5:4-Sieg endlich wieder einmal Zählbares in der Meisterschaft. Nebst auf Punkte durfte das Team auch auf eine starke kämpferische Leistung stolz sein.

Im zweiten Spiel wartete der Tabellenletzte – UHC JW Sursee 86 – auf die Riders. Dass dies keinen Vorteil darstellt, sollte das Spiel wieder einmal beweisen. Alles was in der ersten Partie gelang und konsequent umgesetzt wurde, fehlte im zweiten Spiel. Der berühmte Schritt zu spät war ein allgegenwärtiger Begleiter der Ritterinnen. Die Damen von Sursee nützten dies häufig gnadenlos aus. Zum Glück gelangen den Riders einige schöne Standardtore. So blieb das Skore ziemlich ausgeglichen. Der Vorsprung der Riders kurz vor Spielende reichte dann aber doch nicht für die gewünschten vier Punkte. Sursee glich ohne Torhüterin noch zum 8:8 aus. Aufgrund der unbefriedigenden Teamleistung dürfen die Ritterinnen froh sein, einen Punkt aus dieser Partie mitgenommen zu haben.

Dank der drei erkämpften Punkte konnten sich die Riders gegen das Tabellenende ein kleines Pölsterchen erarbeiten und dürfen sich so nun für die nächsten Wochen nur auf den Liga-Cup konzentrieren.

von Pina Erni