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Auferstanden wie Phönix aus der Asche!

von

Emanuel Armbruster

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Wie oft wurden wir ausgelacht? Wie oft hat man uns verhöhnt? Sind wir mal ganz ehrlich, wer hätte noch daran geglaubt, dass die jungen Riders überhaupt nochmal was gewinnen? Doch die jungen Ritter haben immer daran geglaubt! Hart haben sie in den letzten Wochen trainiert. Jeder gab in den Trainings sein Bestes. Wir haben ein grosses Ziel und dies heisst nicht Letzter werden. Am 23.01.2016 haben die Riders Geschichte geschrieben! Wir erzielten unseren ersten Sieg!!

Aber fangen wir Vorne an:

Im ersten Spiel kämpften wir gegen die schwarz-gelben aus Wetzikon. Gegen diesen Gegner haben wir beim letzten Spiel nur ganz knapp mit 3:4 verloren. Wir wussten, dass wir sie schlagen können. Das Spiel begann wie gewünscht. Schnell gingen die Riders mit 2:0 in Führung. Leider waren wir nicht in der Lage, diese Führung zu verwalten. Wir fielen wieder zurück zu unseren alten Gewohnheiten und begannen extrem nervös zu spielen. Die Wetziker konnten dies ausnutzen und schlossen auf 2:2 auf. Wir konnten durch ein super Tor von Robin mit einem 3:2 in die Pause gehen. Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass wir eine Halbzeit gewinnen konnten! Wir waren sehr aufgeregt, der Sieg lag bereit. Doch nach der Pause spielten zuerst nur die Schwarz-Gelben. Die Riders waren geschockt und konnten kaum mehr reagieren. So zogen die Wetziker mit 3:6 davon. Der Trainer musste reagieren und stellte schnell die Blöcke um. Nach dieser Umstellung fanden die jungen Ritter wieder zu ihrer Konzentration zurück und versuchten das Spiel noch zu drehen. Das 4:6 durch Robin und das 5:6 durch David brachte uns wieder in die Nähe der Punkte. Zweimal noch trafen die Riders das Tor, doch die (sorry für den Ausdruck…) Pflaume von Schiri gab die Tore nicht… Er meinte, „Sorry, hab ich nicht gesehen..“ Was für eine Tomate. Tja, und dann war die Zeit rum. 5:6 verloren. Natürlich haben wir das Spiel nicht wegen dem Schiri verloren aber er hat uns auch nicht gerade dabei geholfen.

Fazit des Trainers: „Wir haben den Start der zweiten Halbzeit verschlafen. Wir müssen lernen, während 40 Minuten konzentriert zu sein“

 

Spiel 2 gegen die Zürichsee Unihockey

Zweites Spiel, zweite Chance. Wir müssen an den Sieg glauben, sagte uns der Trainer vor dem Spiel. Es ist schwierig an einen Sieg zu glauben, wenn du schon 12 Spiele  in Folge verloren hast und keiner mehr an dich glaubt. Doch die kleinen Riders wissen, dass sie besser sind als ihr Ruf. Sie wissen, dass sie gut trainiert haben und wollen dies endlich zeigen. Jetzt wollen wir die lachenden Sieger sein. Man konnte das aufsteigende Selbstvertrauen förmlich spüren. Bei der Goalibeschwörung vor dem Spiel, hörte man es aus ihren Kehlen: „was wollen wir? GEWINNEN!! Was wollen wir? G E W I N N E N!“ Die Riders waren bereit. Sogleich konnte man mit 1:0 in Führung gehen. Leider hielt diese Führung nicht lange an. Die Spieler der Zürichsee Unihockey wurden von ihrem Trainer angepeitscht! Dies zeigte Wirkung. Schnell stand es 1:2 gegen uns. Das darf doch nicht wahr sein! Jetzt müssen wir uns zusammenreissen. Nun braucht es das Beste was jeder  zu geben hat. Auch unser Trainer begann die Spieler anzupeitschen. Selvan und Lucian brachten mit zwei schönen Toren die Riders wieder in Front! 3:2 stand es zur Pause. Gleiches Resultat wie beim ersten Spiel. Doch dieses Mal wollten wir uns nicht wieder übertölpeln lassen. Diesen Sieg bringen wir nachhause! Die Pausenworte des Trainers waren eindeutig. Unser Ziel muss es nicht sein, möglichst viele Tore zu schiessen, sondern keines mehr zu bekommen! Jeder hatte das Ziel, um jeden Preis zu verhindern, dass wir eins kassieren. Wie durch ein Wunder hat sich jeder Einzelne diese Worte eingeprägt. Auf einmal wurde jeder Gegenspieler konsequent gedeckt! Die Riders waren in ihrer Spielfeldhälfte eine Wand! Es gab kein Durchkommen mehr. Dem Trainer wurde schnell klar, diesen Sieg lassen sich die Riders nicht mehr nehmen. Und plötzlich ging es los! Die Riders stiegen wie Phönix aus der Asche! Auf das 4:2 von Robin folgte das 5:2 von David. Moritz traf ins Lattenkreuz zum 6:2 und Selvan krönte seine tolle Leistung mit dem 7:2! Noch wenige Minuten waren zu Spielen. Noch einmal kam der 4. Block mit Julian, Nico und Tim zum Einsatz. Jetzt nur nicht noch eins kassieren. Dieses schöne Resultat wollten wir halten. Julian, Nico und Tim hielten die Wand aufrecht und auch sie liessen keinen Ball mehr aufs Tor kommen. Dann der erlösende Pfiff des Schiris! Alle Riders stürmten das Feld, feierten als gäbe es kein Morgen mehr. Der Trainer konnte es nicht fassen und war den Tränen nah. Endlich duften die Riders eine Welle mit dem Publikum machen das uns tatkräftig unterstützte. Müde aber überglücklich machten wir uns auf den Heimweg. So schön kann Siegen sein. Dies macht Lust auf mehr und mit dem dazugewonnenen Selbstvertrauen, werden wir unser Ziel (die rote Laterne abzugeben) erreichen. Die Riders sind da und keiner wird mehr über uns lachen, von nun an lachen die Riders!

Fazit des Trainers: „Ich bin Stolz und überglücklich! Endlich waren wir in der Lage unser Spiel während 40 Minuten aufrechtzuhalten. Die zweite Halbzeit war wirklich Fantastisch. Wenn wir so weiterspielen können, werden noch einige vor uns zittern!“

„Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die man nach Meinung anderer Leute nicht fertig bringt.“ – Marcel Aymé

 

FB Riders D2 – S-G Wetzikon 5:6 (3:2)
(Tore: Robin 1:0,3:2,4:6, David 2:0,5:6)

FB Riders D2 – Zürichsee Unihockey 7:2 (3:2)
(Tore: Robin 1:0,4:2, Selvan 2:2,7:2, Lucian 3:2, David 5:2, Moritz 6:2,)

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