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2-Punktesamstag bei den D2-Junioren

von

Daniela Wild

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Die zweite Runde für die D2 Riders stand an. Unsere Gegner «United Toggenburg Bazenheid» und die «Jona-Uznach-Flames».

Es galt die eine herbe Niederlage von der ersten Runde zu vergessen und dafür den Schwung aus dem ersten Sieg mitzunehmen.

FBR – United Toggenburg Bazenheid 6:5

Der Match fing sehr ausgeglichen an. Die Angriffswellen wogen hin und her. Dann in der 7 min. (6:47) wurde, durch einen Verteidigungsfehler, Cyrill das erste Mal bezwungen. Stand 0:1. Die Antwort unseres Teams liess nicht lange auf sich warten. In der 9 min. (8:10) schob Marc nach einem kurzen Querpass von Mario zum 1:1 ein. Nun hat Marc das Visier justiert und bezwang den gegnerischen Torwart kurz danach in der 11 min. (10:01) zum 2:1. Dies nach einem Ballverlust des Gegners und dem anschliessenden Konter von Marc. Die United wollte dies nicht hinnehmen und starteten ihrerseits eine Druckphase. Demzufolge wurde der Ausgleich zum 2:2 geschossen. Cyrill, schon zuvor unter Druck bravurös, wurde die Sicht verdeckt. Knapp 5 min. später, kurz vor der Pause, stellten in umgekehrter Kombination Mario (Tor) und Marc (Assist) den Zähler auf 3:2. So ging es in die Pause.

Pause vorbei, Batterie geladen, los ging es in die Runde 2. Nahezu 7 Minuten ging es munter hin und her. Bis in der 28 min. (27:40) Mateo (Tor) mit Mirco (Assist) beschlossen hatten sich in die Torhüterliste einzutragen. Nun ging es Schlag auf Schlag. 1 Minute später (28:40) folgte das 5:2 geschossen von Marc, bedient von Mario. Wer da dachte, die Sache sei gegessen, irrte sich. Die United bäumte sich nochmals auf und schoss in der 31 min. (30:10) den Anschlusstreffer. Dies wegen eines Verteidigungsfehlers. Das liess sich das heutige Erfolgsduo Marc und Mario nicht bieten und schossen in der 34 min. das 6:3.  Marc (Tor) und Mario (Assist). Das Resultat sah komfortabel aus, das Spiel näherte sich dem Ende zu, noch 6 Minuten zu spielen. Wahrscheinlich war der Eine oder andere Rider schon beim Feiern des bevorstehenden Sieges, als die United (die einen beachtlichen Kampfgeist hatten) in der 37 min. (36:55) und in der 38 min. (38:24) auf 6:4, 6:5 verkürzten. Beide Tore resultierten durch eklatante Verteidigungsfehler, so schnell kann es gehen! Nichts desto trotz retteten die Jungs und das Mädel den verdienten Sieg ins Trockene.

Bilanz: Die Teams waren in etwa gleich stark. Die United vielleicht ein Quäntchen aggressiver und zum Glück für uns versuchten sie zu viele Soloangriffe, die von einem mirakulösen Cyrill fast alle zunichte gemacht wurden. Er war es auch, der unsere defensiven Mängel mehr als nur wett machte. Bitte weniger Dramatik in der Schlussphase, graue Haare haben wir schon alle genug.

FBR – Jona-Uznach Flames 1:21

Zweiter Match, neuer Gegner, die Flames

Dass die Flames gute Teams stellen, weiss man mittlerweile. So war es dann auch. Wenn ich die Spielnotizen überschaue, dann fällt mir folgendes auf: «Gegner läuft durch, unbedrängt, Konter nach Ballverlust, Freistoss zu zahm ausgeführt, Verwirrung».

Man weiss nicht, an was es lag?! Respekt vor dem Gegner? Zu müde nach der langen Pause? Es ist schnell erzählt. Nach 3 Minuten musste Cyrill das erste Mal hinter sich greifen 0:1. Und so ging es weiter, ganze 7 mal. Zur Pause stand es 0:7.

Nach der Pause wurde der gegnerische Torreigen gnadenlos fortgesetzt. Es folgen die Tore im Minutentakt. Vereinzelte Konterattacken von den Riders wurden schnell unterbunden oder der Ball wollte einfach nicht dahin wo er hingehörte, ins Tor. Beim Stand von 0:17 wurde es Marc wohl zu bunt und er vermieste mit seinem Treffer dem gegnerischen Goalie seinen Shout-Out. Auf 1:17. Recht so! Die Flames netzten noch 4 mal ein zum Schlussstand von 1:21.

Bilanz: Die technische und spielerische Überlegenheit der Flames war schon sichtbar. Trotz allem sind unsere Jungs und das Mädel nie eingebrochen und haben bis zum Schluss alles gegeben. Leider muss man anmerken, dass wieder die Defensive und zum Teil ein aggressiveres Attackieren sträflichst vernachlässigt wurde.

So mirakulös Cyrill im ersten sowie auch im zweiten Match «gehext» hatte, alleine kann auch er nicht alles ausbügeln.

Danke dem ganzen Team für euren Einsatz. Es hat Spass gemacht.

(Matchbericht M.Bertschi, Fotos Fam.Bertschi, S. Seemann)

 

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